Archiv für die Kategorie ‘Microsoft’

SpOn: Excel rechnet falsch

Spiegel Online hat einen Artikel veröffentlicht, der beschreibt, wie Microsoft Excel falsch rechnet, sobald es um Zahlen mit mehr als 15 Ziffern geht. Das ist in der Tat ärgerlich.

Folgendes Beispiel zeigt dies. Bei den grünen Ziffern wurden zwei Zahlen multipliziert, das Ergebnis ist 2 zu groß. Kann man mit jedem Taschenrechner nachrechnen.

Einfacher erkennt man den Fehler, indem man in Excel einfach mal eine Zahl (die Blaue!) eingibt, die mehr als 15 Stellen hat. Hier: 123456789987654321, also 18 Stellen. Die letzten drei Stellen rundet Excel hier einfach zu einer Null. Im Beispiel ist die obere Zahl als Text formatiert, deshalb wird sie richtig dargestellt, die untere Zahl ist als Zahl formatiert.

Aber auch bei kleineren Zahlen vertut sich Excel. Hier werden (orange) vier Ziffern addiert. Das Ergebnis müsste Null sein, ist es aber nicht. Dies ist aber “nur” ein Darstellungsfehler, wird das Ergebnis als Zahl formatiert und nicht als Standard, dann passt es.

Spiegel Online schreibt, dass das Problem z.B. bei der Google -Tabellenkalkulation nicht auftritt. Leider haben die Redakteure aber nicht sehr aufmerksam recherchiert. Denn es gibt da noch eine bekannte Tabellenkalkulation, nämlich OpenOffice.org. Und wie das Beispiel zeigt, vertut sich OO.org auch bei sehr großen Zahlen…

Bei der Addition von kleinen Zahlen klappt es bei OO.org auch mit der Standardformatierung.

Überqualifizierter Computer

Eben in ComputerBild Spiele, Ausgabe 7/2008 gelesen:

Ich habe mir einen neuen PC geleistet. Er hat das Betriebssystem Windows Vista. Dann habe ich mit COMPUTER BILD SPIELE 6/2008 gekauft und mich gefreut, dass schöne Vollversionen und Demos darin sind. Leider kann ich wohl die wenigsten Spiele installieren, weil der Rechner überqualifiziert zu sein scheint. Fast alle Spiele benötigen Direct-X 9.0. Das ist das Problem: Auf meinem Computer ist nämlich schon Direct-X 10 installiert und die ältere Neuner-Version lässt sich nicht aufspielen. Eine neue Version ist schließlich nicht durch eine ältere zu ersetzen.

Ja, hätte sie mal nicht Vista genommen!

Neulich bei der Microsoft Hotline:

Anrufer: “Seit ich das Windows XP Service Pack 3 installiert habe,
stürzt Office 2000 laufend ab.”
Hotline: “Wir hatten hier das gleiche Problem.”
Anrufer: “Und was haben Sie gemacht?”
Hotline: “Wir haben das Service Pack ein zweites Mal installiert.”
Anrufer: “Gut, dann versuche ich das jetzt auch.

Drei Stunden später…

Anrufer: “Jetzt läuft bei mir gar nichts mehr!”
Hotline: “Bei uns auch nicht…”

(Gefunden in Deutschlands Trollforum Nr. 1)

Opensource-DVD 9.0 erschienen

Gerade bei Thomas gelesen: Gerade bei Pro-Linux gelesen: Die Opensource-DVD, eine Sammlung von freier Software für Windows, ist in Version 9.0 mit 21 neuen Programmen und dem neuen OpenOffice.org 2.4.0 erschienen.

Die neue Version der DVD steht ab sofort zum Download und Kauf bereit. Sie enthält nun 330 Programme.

OpenSource bedeutet übrigens nicht, das die Programme nur für Linux sind. Die wohl bekanntesten Vertreter wie Firefox und OpenOffice (Jetzt Version 2.4 auf der DVD) sollte eigentlich jeder kennen.

SCO vs. Linux – Die unendliche Geschichte

Nun hat SCO also einen neuen/weiteren Geldgeber gefunden, meldet heise online, und kann weiter gegen Linux-Nutzer und -Entwickler prozessieren. Auch wenn es derzeit nur die Großen der Branche wie Novell und IBM betrifft, so stimme ich dem Kommentar von Maureen O’Gara zu:

“Es sind Leute, die – wenn sie gewinnen – nicht nur IBM, Red Hat und Novell auswringen, sondern nicht den geringsten Anstand oder die Spur einer ‘political correctness’ haben und eine SCOSource-Steuer von jedem Linux-Nutzer auf der Erde fordern.”

Ich bin ja kein Fan von großen monopolartigen Konzernen aber IBM wird denen hoffentlich ordentlich den A***llerwertesten aufreisen. Das Ganze mit den neuen Investoren stinkt doch richtig nach “Geld sammeln wollen von jedem, der es wagt, ein freies OS zu benutzen.”

Na ja, vielleicht ist es auch eine kleine Retourkutsche von IBM gegenüber, dass die sich damals so mit dem MS-DOS-Deal über den Tisch haben ziehen lassen haben. Wobe ich natürlich niemals behaupten würde, Microsoft hat bei SCO irgendwie seine Finger drinne.

Spart auf Macs, installiert Linux, geht zurück zu Win 2000 aber boykotiert das!!

Man stelle sich nur mal vor. Da kauft man sich ein Betriebssystem. Falsch! Da kauft man sich das Recht, ein Betriebssystem so lange zu benutzen, wie es der Hersteller erlaubt, dann muss man das Betriebssystem noch registrieren und freischalten, und dann passiert sowas!

Am Freitag, den 24. August, brandmarkte die Online-Gültigkeitsprüfung 20 Stunden lang legale Vista-Lizenzen als Fälschungen. Microsoft zufolge erklärten die Server weniger als 12.000 Windows-Lizenzen irrtümlicherweise für illegal.

Für die betroffenen Anwender hatte die fehlgeschlagene Gültigkeitsprüfung mehrere Einschränkungen zufolge. Bei der nächsten Anmeldung meldete Vista, die Aero-Benutzeroberfläche stehe nicht mehr zur Verfügung und blendete in der rechten unteren Bildschirmecke ein Anmerkung an, es handele sich bei dieser Windows-Kopie um kein legales Exemplar.

Darüber hinaus schaltete Vista den Cache-Beschleuniger ReadyBoost aus. Den ins Betriebssystem integrierten Spyware-Schützer Windows Defender wies WGA dazu an, weiterhin alle Probleme zu identifizieren, davon jedoch nur schwerwiegende Fälle zu beseitigen. Windows Update übertrug auf die betroffenen Systemen nur noch sicherheitsrelevante Patches; die Download-Server des Herstellers verweigerten die Ausgabe zusätzlicher Updates, wie die August-Aktualisierung von DirectX 9.0c.

Quelle: heise online “Microsoft erklärt WGA-Ausfall”

Da kann ich dem User smartie77 aus dem heise-Forum nur Recht geben, der da schrieb:

Vom rumjammern und nölen wird MS das nämlich nicht mehr ausbauen, im Gegenteil:

Die geneigte Windows-User-Schar erlebt hier erst die Anfänge von ferngesteuerten DRM-Knebelattacken.

WGA ist nur ein Vorwand!

Wenn es MS nur um die Raubkopiererei geht:

Warum überträgt der Mediaplayer, der Moviemaker, die Hilfe, das Defendertool, ja sogar UAC und etliche mehr dann PERMANENT Daten an die einschlägigen Adressen?? Jedenfalls nicht um Updates zu holen.

Der Defender “beschützt” nix in eurem OS und erkennt keinerlei echte Schädlinge, nur den Kontakt zum Heimatserver nicht verlieren und ein Alibi, warum permanent nach Hause geflötet wird.

Warum liefert man Windows DVDs nicht mit einem popligen USB-Dongle aus, so dass nur bei eingestöpseltem Stick alles richtig funzt?

Solche Verdongelungen gibts schon Ewigkeiten bei ähnlich paranoiden Herstellern, aber MS setzt auf Ziffern und Zahlen, die sich um ein vielfaches einfacher knacken lassen als es eine simulierte Hardware täte.

Es geht eben nicht um das blöde “Genuine” – im Gegenteil sollte MS jedem Idioten der Vista kopiert und knackt dankbar sein – der Verbreitung zuliebe – denn immer mehr Leute blicken ja wohl durch, dass da bestenfalls Betasoftware mit Hintertürchen verhökert wird und so “kleine” Läden wie DELL wagen ja sogar den Aufstand und bieten XP wieder an..

Es geht darum der Masse eben langsam aber sicher die Schlinge zuzudrehen, jetzt wo alle dank 98, 2000, XP angefixt sind. Ja jetzt wirds langsam ernst. An die Aktivierung wurden wir mit XP behutsam herangeführt, so dass nun wirklich die Meinung vorherscht dass man ein OS erst freischalten müsse bei netten Telefondamen.. nun kommt Variante2 “Abschaltung kleinerer Features” ins Spiel und im nächsten Windows ist dann RemoteDesktop-Steuerung von Washington aus drin..

Ihr müsst Euch nach Alternativen umsehen, die es zuhauf gibt, kommt weg von dieser Droge!

Welches OS ihr nehmt ist im Grunde völlig wurscht, nehmt das, was euch optisch gefällt, idiotensicher oder virenresistent, ob gekauft oder von ner Heft-CD, wenn es unbedingt das Zeug aus Redmond sein muss, dann geht zu den schnüffelbefreiteren Versionen zurück (aber auch die abdichten!), aber Windows hat spätestens seit VISTA nix mehr auf einem Heim oder Berufs-PC verloren, von Servern gar nicht erst zu reden!!!!!

So.. das musste sein

(auch wenn sich natürlich nix ändern wird)

Smartie

(Rechtschreibung korrigiert.)

Was haben U-Boote und Windows gemeinsam?

Kaum macht man die Fenster auf, fangen die Probleme an…..

Über die Schwierigkeit, ein anderes OS zu erlernen

Windows-User argumentieren oft damit, dass Linux schon deshlab schlecht ist, weil da alles so anders geht und keiner durchsieht, wie was funktioniert. Das ist völliger Quatsch. Das Problem ist nicht, dass Linux anders ist sondern das man bei dem Umstieg auf ein anderes System immer vor Neuigkeiten steht.

Nehmen wir mal die Benutzerverwaltung und Rechtevergabe. Diese macht man natürlich als Administrator. Unter Linux ist ein neuer Benutzer schnell mit adduser angelegt. Wenn man dann noch die Funktionsweise der Befehle chown, chmod und chrgp sowie die Option -R versteht, geht der Rest sehr einfach.

Linuxuser werden jetzt wissen, wovon ich schreibe, Windowsanwender werden nur Bahnhof verstehen. :D Und das ist ganz normal. Als ich mit Linux anfing, musste ich das auch erstmal alles erlernen. (Das Buch Linux in a Nutshell war mir dabei eine große Hilfe.)

Aber andersherum ist es genauso. Ein Freund rief mich eben verzweifelt an. Er hatte sein WindowsXP neu installiert, die Benutzerkonten neu angelegt und konnte nun plötzlich nicht mehr auf seine alten Dateien zugreifen, weil die Rechte nur für den alten User galten. Also musste man das im abgesicherten Modus starten, sich als Administrator einloggen und anschließend über diverse Mausklickerein die Rechte neu setzen.

Windowsuser werden jetzt wissen, wovon ich schreibe, Linuxanwender werden nur Bahnhof verstehen. Wenn man aber erstmal das System versteht, wie das funktioniert, egal ob Linux oder Windows, dann geht es ganz einfach.

Wer also behauptet, Linux ist so schwer, der ist vermutlich nur zu faul zum Lernen. Andere Betriebssysteme haben auch ihre Eigenheiten und die muss man finden und erlernen, wenn man nicht schon jahrelang damit gearbeitet hat.

Mal ehrlich, es gibt doch Schwierigeres auf dieser Welt, z.B. RedFlag-Linux auf Chinesisch zu installieren. :)

rflinux01.png rflinux02.png
(Screenshots mit freundlicher Genehmigung von Cornelius)

Findet ihr nicht auch, das der Installationsbildschirm arg an den von WindowsXP erinnern?

Verwöhnung durch Linux

Ich bin es bei der Installation von (K)ubuntu gewöhnt: CD rein, booten, installieren und während der Installation im Internet surfen und diesen Blogeintrag schreiben. Nach einem Neustart läuft das System. Ein paar Updatepakete laden und noch zusätzliche Programme über synaptic installieren.

Heute musste ich zwangsweise mal wieder Windows neu installieren.

Die Installation selber lief soweit problemlos. Aber dann wollte ich ins Internet um die Updates einzuspielen. Internet ging aber nicht. Ich hab bestimmt 20 Minuten probiert, bis mir einfiel: Ach ja, Windows, da muss man ja erstmal die Treiber für die Netzwerkschnittstelle installieren. Also CD suchen und die Treiber installiert. Dann noch die Treiber-CD für die Grafikkarte und die für die Soundkarte zum Rotieren gebracht.

Mannomann… Und in den nächsten 30 Tagen muss ich auch noch anrufen, um das System zu aktivieren, ansonsten darf/kann ich das OS nicht mehr benutzen.

Mitleid mit Bill Gates

Er ist nicht mehr der reichste Mann der Welt.