Archiv für die Kategorie ‘Vista-Test’

Wir vertrauen alle Microsoft. Tun wir doch? Ja?

Der Softwarekonzern Microsoft bekam bei der Entwicklung seines neuen Betriebssystems Windows Vista Unterstützung von der National Security Agency (NSA). Die Tageszeitung Washington Post berichtet, Microsoft habe erstmals bestätigt, dass es bei der Softwareentwicklung mit dem US-Geheimdienst kooperiert habe, wolle aber keine Details nennen.

Quelle: heise online “Bericht: NSA half Microsoft bei der Vista-Entwicklung”

Windows Vista RC "Live"-Test (4)

Inzwischen habe ich einige Software installiert, bzw. es versucht.

ACDSee 6.0 lies sich zu meinem Bedauern gar nicht installieren. Die Autorun-Datei lud zwar die septup.exe, aber dann kam nur eine Meldung, das anscheinend das Internet nicht funktioniert. Ein Starten von Hand aus der setup.exe brachte nur die Meldung “Datei nicht gefunden”. Also absolut nichtssagend.

Die Workssuite 2005 meldete bei der Installation erst sinngemäß “Andere User sind auf diesem Computer angemeldet…” wobei mich mal interessieren würde, welche User das sein sollen. AutoRoute meldete bei der Installation ein “Kompatibilitätsproblem”, es funktioniert aber trozdem.

Avira AntiVir lies sich mit der Meldung “Kompatibilitätsproblem” zwar installieren, funktionierte dann aber leider nicht.

Es ist wohl zu erwarten, das noch viel mehr Programme Kompatibilitätsprobleme haben werden. Das würde dann wieder vermehrte finanzielle Ausgaben bedeuten, soweit die Hersteller keinen kostenlosen Updates zur Verfügung stellen.

Außerdem ist ja inzwischen bekannt, das DirectX 10 nur für Vista und nicht mehr für Windows XP erscheinen wird, womit speziell die spielegeilen User quasie gezwungen werden, sich in absehbarer Zeit Vista zuzulegen.

Zur Bedienung der Programme.

Das Erste, was ich umgestellt habe, war das Startmenü zurück zur klassischen Ansicht. Ich mag es lieber, wenn die Programme in einzelnen Untermenüs aufpoppen.

Dann dieses Ding, welches sich Explorer nennt. Egal ob für Dateien oder Internet. Das man Symbole stufenlos in der Größe ändern kann, ist doch nur Spielerei. Aber die Bedienung des Ganzen wird zur Qual. Die Menüs und Buttons sind lustig über die ganze Programmoberfläche verstreut. Möglichst auch noch jeder Button in einen anderen Design. Ich habe nicht umsonst als erstes Opera installiert. Der wird allerdings vom System nicht als Standardbrowser akzeptiert.

Na wenigstens lässt sich der Rechner (calc.exe) noch normal bedienen. Aber selbst der kommt mit verspielten Designeffekten daher, die ich einfach nicht brauche.

FAZIT.

Ich könnte natürlich noch testen, ob der Scanner funktioniert und der Drucker, aber dazu fehlt mir ehrlich gesagt die Lust. Bei der Arbeit (oder eher Spielerei) mit Vista weicht der anfänglichen Neugier eine Ernüchterung und ich muß mir die Frage stellen: Wozu brauche ich das? Außer einner neuen (nervigen) Oberfläche gar nichts. Ok, das Sicherheitskonzept wurde überarbeitet. Das bedeutet aber nur, das nun vor jeder Systemeinstellung eine Warnung kommt, das wars. Da wird nicht bei der Installation nach einem Admin-Kennwort gefragt und dann extra ein normaler User angelegt, wie ich das von SuSE-Linux kenne. Der unbedarfte User wird also wahrscheinlich gleich als Admin loslegen und sich weiterhin nichts dabei denken.

Das einige Programme nicht laufen, man an einer veränderten Achitektur liegen, ist aber letztendlich nur ärgerlich.

Ich werde nun Vista wieder löschen und XP dauf schmeissen. Leider brauche ich es ja doch noch für ein paar vereinzelte Programme. Aber sich ist, kaufen werde ich es mir nicht. Vor allem nicht bei den Preisen.

Und die meiste Zeit werde ich weiterhin glücklich und zufrieden mit Linux verbringen. :)

Windows Vista RC1 "Live"-Test (3)

(Vorherige Artikel zum Test)

Diesmal schreibe ich mit Windows Live Writer unter Vista.

Nach dem Start lief schonmal Grafik (mit 1024×768) und Sound. Netzwerk war tot.

Glücklicherweise liefen die Treiber für das Netzwerk, die ich zum WindowsXP dazu bekommen habe. Ich konnte den Router anpingen aber das Internet war nicht zu erreichen. Ich hab lange gesucht und probiert, es ging einfach nicht. Ich habe sogar eine IP-Adresse und den Router als Gateway fest eingestellt. Nix.

Aber dann wurde es erstaunlich. Als ich die Einstellungen für die IP-Adresse wieder auf “per DHCP beziehen” lief es plötzlich wunderbar. Ich verstehe nicht warum, aber der Trick ist gut. :)

An dieser Stelle möchte ich auch icke_2 aus dem heise-Forum für seine Unterstützung danken.

Nachdem das Netzwerk wieder lief, konnte ich auch einen aktuellen Grafiktreiber installieren. Damit läuft auch eine rudimentäre 3D-Unterstützung. Zumindest meckert Minesweeper nicht mehr, das es keine 3D-Grafik hat. Es ist mir aber schleierhaft, wozu dieses Spiel 3D braucht!

Der Windows-Leistungsindex liegt bei mageren 1,0.

Prozessor: 3,3
RAM: 2,9
Grafik: 1,9
Grafik (Spiele): 1,0
Festplatte: 4,2

Aber wie schonmal geschrieben, mehr habe ich auch nicht erwartet.

Zum Schluß noch etwas eigentlich Erschreckendes. Nach dem Vista installiert, außerdem ein paar notwendige Programme (Opera, Trend Micro PC-cillin Internet Security (Avira AntiVir wollt leider nicht), Total Commander, Windows Live Writer) sind auf C:\ von 13,6 GB nur noch 5,28 GB frei. Vista belegt also weiterhin mit einer Instllation weit über 7 GigaByte! Soviel bekomme ich mit OpenSuSE 10.0 nur auf die Platte, wenn ich fast alle Anwendungen installiere.

Zur Bedienung gibt es dann vielleicht morgen einen Eintrag in meinem Blog.

[EDIT] Nachdem ich die Auslagerungsdatei auf eine andere Partition verlegt habe, sind nun von 13,6 GB wieder 6,15 GB frei. Damit belegt Vista aber immer noch ca. 7 GB.

Windows Vista RC1 “Live”-Test (2)

(Vorherige Artikel zum Test)

k3b hat die ISO doch auf DVD gebrannt, nachdem ich sie vorher formatiert habe. Sollte zwar nicht so sein, aber ok.

Bervor ich die Installation gestartet habe, schaute ich nochmal mittels eine Knoppix-CD auf die Platte, ob ich etwas sichern müsste. Klugerweise ;) sind bei mir aber Betriebssystem- und Datenpartition immer getrennt.

Hier noch ein paar Daten zu meinem Laptop:

  • CPU: Intel Celeron M 2,4 Ghz
  • RAM: 512 MB
  • VGA: Integrated Intel 828-45GV
  • Audio: VT1612A
  • LAN (100Mbps), Modem on Board
  • HDD: 40 GB
  • CDRW/DVD

Eines ist damit klar: Eine 3D-Oberfläche mit “coolen” Effekten bekomme ich damit nicht.

Also konnte es losgehen. Starten von DVD und ein paar Mausklicks, die 1. Partition formatiert und das wars schon. Danach erfolgte das Kopieren und Expandieren der Daten. Außerdem Installation von Funktionen und Updates. Das Ganze dauerte bei einer Auflösung von 800×600 auf einer angenehm anzuschauenden Oberfläche ca. 20 Minuten, dann kam der erste Restart. Nach 10 Minuten nochmal, anschließend ein paar Eingaben von Nutzername, Passwort, Rechnername. Anschließend erfolgte fast 5 Minuten lang eine Leistungsüberprüfung.

Nach letztendlich 35 Minuten konnte man sich anmelden.

Windows Vista RC1 “Live”-Test (1)

Da mich auf meinem Laptop weiterhin der Blaue Schirm des Todes anstrahlt werde ich mal die Gelegenheit nutzen, und Windows Vista RC1 drüberbügeln. Das ganze werde ich in diesem Blog in einer Art “Live”-Test dokumentieren. “Live” in “”, weil es nicht wirklich live ist sondern sich über einige Zeit hinziehen wird. Oder auch nicht.

Die einzelnen Berichte werden in einer extra dafür angelegten Kategorie “Vista-Test” gesammelt.

Als erstes muss ich aber erstmal herauskriegen, warum k3b die DVD nicht brennen will.

growisofs
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WARNING: /dev/hdc already carries isofs!
About to execute ‘builtin_dd if=/home/dawei/Downloads/vista_5600.16384.060829-2230_x86fre_client-lr1cfre_de_dvd.iso of=/dev/hdc obs=32k seek=0′
[mntent]: Warnung: Am Ende der Datei /etc/fstab fehlt ein abschließender Zeilenvorschub.
umount: Nur root kann /dev/dvdram von /media/dvdram unmounten
:-( /dev/hdc: unable to proceed with recording: unable to unmount

Na das fängt ja gut an…

Linktipps: