Archiv für die Kategorie ‘Computer’

Umzug

Das Mainboard sollte mal in ein etwas größeres Gehäuse.

Saublöd übrigens ist es, wenn man nach dem Umbau nicht mehr weiß, wo die Kabel für Switch und LEDs rangehören. Steht nämlich nicht auf dem MB und ein Manual gibt es nicht.

Letztlich habe ich es aber im Internet gefunden.

Die Lüfter habe ich wieder abgeschaltet, die sind mir zu laut. Bisher ging es ja auch ohne.

Die Größe machts!

Samsung SyncMaster P2770HD (27 Zoll; 1920×1080 Pixel; TV-Tuner; …)

Schade

Eines meine Lieblingsblogs wurde beendet.

Station57

Skandal! Google Street View schaut sogar in Toiletten rein!

Wie schlimm Google Street View wirklich ist, kann man jetzt an Oberstaufen erkennen. In dem Ort, der vermutlich derzeit die meisten virtuellen Touristen anzieht, hat Google mit seinen Street View-Autos sogar in der Rothenfelsstraße in die Toiletten reingeschaut.

Wer hätte das gedacht! SKANDAL!

…Ziegelstein…

Mir war ja klar, das eine moderne und leistungsfähige Grafikkarte etwas größer ausfällt und zwei Slots belegt, aber als ich diesen Ziegelstein dann ausgepackt hatte, war ich doch sehr überrascht.

Das ist übrigens eine ZOTAC GeForce GTX 470. Versorgt durch ein 700 Watt Netzteil und bedient von einem Intel Core i7-860 2,8 GHz + 4 GB RAM unter Windows 7 64 Bit.

Was soll ich sagen, es ist sehr eng in dem kleinen Tower.

Vor allem der Platz zwischen dem BluRay-Laufwerk und dem Netzteil bietet keinerlei Spielraum mehr. Aber die TV-Karte mit DVB-T und DVB-S-Empfänger hat noch reingepasst.

Im normalen 2D-Betrieb ist die Kiste praktisch lautlos, bei voller Spieleleistung hört man Grafikkarte und Netzteil rauschen. Praktisch so ein Heizlüfter. 😉 Aber insgesamt auch nicht lauter als bei meinem alten PC der CPU-Lüfter. Und da ich beim Spielen eh Ton anhabe bzw. Kopfhörer auf ist das nicht störend.

Bilderrätsel (38) – Mein neues Motorola Milestone Android Smartphone

Hey, ich hatte schon längere Überschriften!

*hust* Also zum Thema. Das Bilderrätsel von vor einem Monat. Die Frage war, was hier zu sehen ist:

Grundsätzlich war keine der Antworten falsch. Hey, Mark hat sogar die richtigen Festplatten erkannt. 🙂 Besonders schön war die Antwort von JPB:

Es ist Blaues Licht!!! Und was macht das? Es leuchtet Blau.

Kenner wissen natürlich, aus welchem Film dieses Zitat stammt. 😉

Aber was ist nun zu sehen, neben den beiden externen Festplatten mit ihrer blau leuchtenden LED? HorstGuenther war dran, aber der wusste es ja vorher schon. Zählt also nicht. So!

Nun zu etwas ganz Anderem…

Ich war ja schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem schönen Smartphone. Das iPhone 4 hat es mir ja echt angetan. Aber 800 Euro für so ein Gerät oder 2 Jahre feste Bindung an die Telenimm für mindestens 45 Euro im Monat, das war mir doch zu happig.

Es musste ja auch nicht unbedingt ein iPhone sein, mir ging es darum, unterwegs Mails zu sehen, zu twittern, bei Facebook rein zu schauen, und was man sonst alles so für Spielereien damit machen kann. Also kam auch ein Smartphone mit Android in Frage. Wichtig war mir vor allem ein gutes Display mit einer hohen Auflösung. Ok, an die 640 × 960 Pixel des iPhone 4 kommt derzeit meines Wissens kein Smartphone ran. Das sind genauso viele Pixel wie auf dem Display von meinem Netbook! Aber einige Smartphones haben inzwischen 480 × 854 Pixel, das ist auch sehr gut.

Bei einem Freund hatte ich das Motorola Milestone gesehen. Das sah schon mal sehr gut aus. Extra Tastatur, gutes Display, flott…


(Bildquelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC (Siehe dort))

Außerdem sollte natürlich eine Internetflatrate zu einem akzeptablen Preis dabei sein, die Kosten für Telefon waren mir egal, dafür habe ich meine extra Prepaidkarte in dem guten alten K750i. Da brauch ich nicht mehr, da ich im Monat ey nur Telefonkosten von 2-3 Euro habe. Wenn es viel ist!

Bei Telekom habe ich mir die Angebote schon online angeschaut. Vergisses, nix für mich! Bei Vodafone ebenso. Wie gesagt, 2 Jahre Vertragsbindung will ich vermeiden. Und zusätzlich noch für Telefon bezahlen, das ich gar nicht nutzen will?

E-Plus basierte Anbieter fallen sowieso raus, da ist mir auf dem bayrischen Dorf die Abdeckung zu schlecht.

Fündig wurde ich bei o2. Erstmal ist da der Preis des Gerätes vom Vertrag entkoppelt. Ok, das Gerät kann man fast überall ohne Vertrag kaufen. Kostenpunkt für das Motorola Milestone ca. 400 Euro. Aber bei o2 gefiel mir das Angebot auch so. 15 Euro im Monat für eine Datenflatrate, die ab 1 GB gedrosselt wird, finde ich ok. Und die Telefonkosten sind auch moderat, sofern ich überhaupt mal damit telefonieren würde. Nebenbei gibt es noch einen Kostenairbag, vielleicht kann ich den ja mal ausreizen. 😀

Und so sieht der neue Tarif-Kracher im Detail aus: auf eine monatliche Grundgebühr wird verzichtet, alle Standard-Gespräche kosten 15 Cent pro Minute. Der gleiche Preis gilt, wenn eine SMS an ein deutsches Handy verschickt wird. Wer viel telefoniert und SMS schreibt, bezahlt am Ende des Abrechnungszeitraums also maximal 60 Euro. Wer hingegen mal einen Monat auf sein Handy verzichten möchte, keinen Cent. Das find ich richtig fair. Dazu kommt: die Mindestvertragslaufzeit beträgt nur einen Monat.

Letzlich bekommt o2 also im Monat von mir die Kosten für das Gerät + 15 Euro für die Datenflatrate. Macht 32,50 Euro im Monat. Passt! Wobei, wenn ich mir den Verbrauch anschaue, kann ich die Datenflatrate vielleicht noch auf 10 Euro im Monat drücken, da wären dann 300 MB bei vollem Speed. Das schöne ist ja, daheim logge ich mich mit dem Gerät ins WLAN ein, da kostet das gar nix zusätzlich.

Na ja, lange Rede, kurzer Sinn, jetzt besitze ich das Motorola Milestone. Und bin sehr zufrieden damit. Praktisch ist es, dass ich es mit Android kurz & schmerzlos mit meinem Google -Konto verknüpfen kann. Daher brauche ich aus Eingabe von Nutzernamen und Passwort gar nichts weiter zu konfigurieren. Alles schon an Bord. Eine Menge Spielereien kann ich damit machen. GPS ist ja natürlich mit dabei. Also Navigation per Google Maps, klappt genial gut. Routen per GPS aufzeichnen, sowas wollt ich schon immer mal haben. Die Auswahl an Apps ist riesig. Mein persönlicher Nützlichkeitsfavorit ist öffi. Das zeigt mir von meinem aktuellen Standort aus an, wo und wann die nächsten öffentlichen Verkehrsmittel abfahren. Und nicht zu vergessen: Internet geht super damit. Und vollständig. Sogar mein Blog kann ich damit pflegen, dafür gibt es auch eine extra App.

Aber wo Sonne, da auch Schatten. Einen unschönen Nachteil hat das Gerät schon. Da wäre nämlich die Akkulaufzeit. Ich habe es mal bei maximaler Belastung geschafft, den Stein in 2 Stunden leer zu kriegen. Da muss man sich dann aber schon Mühe geben. Im normalen Gebrauch, wenn ich es also ab und an für einige Zeit aus der Tasche hole, hält es 8-12 Stunden. Dann ist aber auch schon Sense. Na wenigstens kann man den Akku wechseln, es ist ja kein iPhone. 😉

Mein Datenverbrauch innerhalb eines Monats liegt übrigens derzeit bei 245 MB über Mobilfunk und bei 630 MB über WLAN.

Und nun nochmal zum Bilderrätsel.

Um das ganze erstmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, dieses Foto:

Das Gerät steckt einfach in der extra erhältlichen Dockingstation und so habe ich ein Foto damit gemacht. Hier sind jetzt nicht die beiden Festplatten im Hintergrund zu sehen, weil das Foto woanders entstand.

Alles klar?

„Diskussion der Gewaltfrage“

Zitat aus einem Artikel von annalist: „Das Besondere an Stuttgart 21 (ist gar nicht so besonders)“

…eins der Probleme bei der ‘Diskussion der Gewaltfrage’ ist ja eh, dass sich nur eine Seite unbefangen äußern kann, weil alle anderen mindestens mit interessierter Beobachtung durch die Behörden zu rechnen haben und nicht selten später mit Repressalien. Beobachtung habe ich schon garantiert, Repressalien indirekt auch schon ausreichend. Das macht eine ausgewogene Diskussion sowieso unmöglich.

Annalist ist das lesenswerte Blog der

…Partnerin von Andrej Holm, der morgens um 7 Uhr in unserer Wohnung als Terrorist festgenommen wurde. Danach begann ich, über das Innenleben einer Terrorismus-Ermittlung zu bloggen (vor allem hier nachzulesen, mehr in der Mediathek). Nach Juli ’07 fand die Bundesanwaltschaft nichts, was den Vorwurf erhärtet hätte und ermittelte noch bis zum 5. Juli 2010 weiter. Seit nicht mehr so spürbar ermittelt wurde, schreibe ich über Terrorismus- und Extremismus-Diskurse sowie über Polizeien im allgemeinen und besonderen. Es ist zu befürchten, dass der Verfassungsschutz weiter überwacht.

Um das auch mal hier erwähnt zu haben.

Google Homeview

Im Zusammenhang mit Google Street View wird ja derzeit viel diskutiert. Ich persönlich finde es gut, dass Google endlich Nägel mit Köpfen macht und los legt. Um so absurder ist die Aussage von Linken-Politiker Bodo Ramelow:

„Aber Street View ist äußerst heikel, weil der Nutzer die Perspektive eines Fußgängers einnehmen kann.“

Ach? Ist ja ein Ding! Eines der beliebtesten Argumente ist dabei, wie er selber auch sagt:

„Die Zugangsmöglichkeit zu meinem Haus kann dann jeder studieren. Einbrecher will ich aber nicht unbedingt haben.“

Also mal ganz ehrlich, wenn ich irgendwo ernsthaft als Einbrecher wo einsteigen will, dann nutze ich für die Planung nicht Jahre alte Fotos sondern schaue mit das vorher live an.

Mit dem Thema Datenschutz hat sich Dennis Knake auseinandergesetzt: Google Street View: Die Stunde der Hypokriten“.

Als es um die mittlerweile vom Bundesverfassungsgericht gestoppte Vorratsdatenspeicherung ging, war Frau Aigner weniger zimperlich. Die Telekommunikationsanbieter sollten verpflichtet werden, systematisch das Kommunikationsverhalten eines jeden Bürgers sechs Monate lang zu speichern: Also wann und wie lange ein Telefonat von A nach B geführt wurde und wann und wie lange eine Internetverbindung aufgebaut war oder wann und zu wem eine E-Mail gesendet worden ist. So schrieb sie 2007 auf abgeordnetenwatch.de warum sie sich für die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen hatte:

„Für etwaige Eingriffe in den privaten Lebensbereich durch solche Ermittlungsmaßnahmen muss es jedoch hohe Schranken geben. Die vor kurzem verabschiedeten Regelungen tragen dem voll Rechnung. So werden bei der Vorratsdatenspeicherung keine Gesprächsinhalte aufgezeichnet, sondern lediglich die Verbindungsdaten für sechs Monate gespeichert.“

Na da konnten wir ja froh sein, dass man “nur” die Verbindungsdaten, nicht aber auch noch die Inhalte speichern wollte. Google fotografiert doch auch nur die Häuserfronten und nicht etwa wo Oma ihr Sparschwein im Küchenschrank hinter dem Mehl deponiert hat.

Ich denke ja, die, die jetzt am lautesten protestieren, sind die ersten, die über Google Earth schauen, ob die Nachbarin nackt im Garten liegt.

Zum Schluss noch zwei Artikel aus dem Google WatchBlog, die hierbei natürlich als parteiisch zu sehen sind:

Aufreger des Tages

Meine Fresse, Fefe war beim LKA vorgeladen und ist da natürlich auch brav hingetrabt. Hat schön mit denen geplaudert und glaubt jetzt vielleicht, dass sie von ihm ja doch nichts erfahren haben.

Von „Anna und Arthur halten´s Maul!“ hat er sicher noch nichts gehört, aber wenigstens kann er mit seiner Unwissenheit prahlen. Na ja, braver Staatsbürger halt. Immer ein bisschen aufmüpfig, aber oh Gott!, ja nicht zuviel.

So, komme gerade von der LKA-Zeugenvernehmung zurück. (…) Die Ermittlung war gegen unbekannt wegen Amtsanmaßung. (…)

Die für mich interessanteste Frage an der ganzen Chose war ja, ob ich mich als Blogger auf Quellenschutz berufen kann. Da konnte sie mir auch nicht helfen. Sie erklärte mir, dass ich im wesentlichen die Aussage mit Hinweis auf den Quellenschutz verweigen könne bei ihr, und dann geht das zur Staatsanwaltschaft, und die prüft das dann, ob ich das tatsächlich machen kann. Schade, da hatte ich mir eine klarere Aussage erhofft.

Inhaltlich konnte ich denen nicht weiterhelfen. (…) Ich frage noch vorsichtig an, ob die wirklich glauben, nach vier Jahren den Verfasser eines Anschlages an einer Uni in Thüringen ermitteln zu können. Sie zeigte sich auch eher zurückhaltend enthusiastisch bezüglich der Aufklärungswahrscheinlichkeit 🙂

Aber ich bin jetzt doch neugierig. Vielleicht liest ja hier ein Anwalt für Presserecht mit und mag mir das mal kurz erläutern mit dem Quellenschutz. Mein Eindruck ist, dass ich ein Journalist bin und damit die Aussage verweigern kann. Wenn dem eurer Meinung nach nicht so ist: warum nicht? Was fehlt? (Danke, [Name])

(Hervorhebung von mir)

Ja, vielleicht sollte man erstmal den Kopf einschalten. Danach ist es zu spät.

Wirklich unglaublich, diese Naivität.

Gefällt mir!

Ich habe jetzt den Button „Gefällt mir“ für Facebook eingebaut. Den seht Ihr allerdings nur, wenn Ihr Euch einen Artikel einzeln anzeigen lasst.

Da könnt ihr also jetzt bei Facebook kundtun, dass Euch der Artikel gefällt. Ich hoffe, das wird auch regelmäßg gemacht. 😀 Vorausgesetzt natürlich, ihr seid bei Facebook angemeldet.

So richtig gefällt mir das mit dem Knopf aber noch nicht. 😉 Vor allem stört mich, dass es als Iframe geladen wird. Mit diesem Codeschnipsel, gefunden beim Kulturbanausen.

Kennt jemand eine bessere Möglichkeit für WordPress?