Was seit ihr nur für peinliche gestalten ?!
Barrikaden errichten,anzünden,autos und busse zerstören,…usw…und ihr redet von friedlich ?!
Ihr heult um euer zeckenhaus rum,doch ihr braucht euch nicht wundern wenn man gleiches mit gleichem wieder grade rückt !!
Auch nächstes Jahr werden wir wiederkommen,so wie sich das für jeden Deutschen gehört,nämlich den toten Deutschen zu gedenken !!
IHR seit der Abschaum,den hier keiner will !!
Tja, was soll man da noch sagen? Ich zitiere mich selber:
Natürlich Nordsachse, Nazis, also richtige Deutsche, greifen keine anderen Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Religion, sexuellen Ausrichtung oder einfach Obdachlosigkeit an. Nazis sind nicht verantwortlich für den Tod von über 100 Menschen in Deutschland in den letzte 20 Jahren.
Oder verwechsel ich da was?
Du willst mir erzählen, wen hier keiner sehen will? Warum sind denn dann bei den nationalen Aufmärschen immer ein Mehrfaches an Gegnern da? Wo waren denn am 13.2. Eure Legionen, als mehr als 20.000 Menschen in Dresden gezeigt haben, dass sie Euch nicht wollen? Ihr Spacken erzählt uns, das wir uns für unseren Widerstand gegen Euch Leute aus ganz Deutschland zusammenkarren mussten. Warum kamen dann von Euch mehr als die Hälfte der Kameratten mit Bussen an? Kamen die alle aus Dresden und haben vorher eine Sachsenrundfahrt gemacht?
Ihr armen, braunen Würstchen leidet doch total unter Realitätsverlust. So siehts aus.
Direkt neben der nackten Martina (23) aus Hannover, die ihren One-Night-Stand bereut, präsentiert BILD heute, wie jeden Tag, den Gewinner des Tages.
Es war ein riesiger Erfolg der Demokraten gegen rechte Wirrköpfe: Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (56) bildete am Wochenende mit mehr als 10000 Bürgern der Elbstadt eine Menschenkette. Das verhinderte einen Neonazi-Aufmarsch zum Jahrestag der Bombardierung von 1945. BILD meint: Kein Platz für rechte Spinner.
Ach ja?
Es ist ja nicht so, das BILD es nicht besser wüsste. Schreiben sie doch auf Seite 3 unter dem Bericht über die Menschenkette, zu den Nazis, die nicht vom Bahnhofsvorplatz wegkamen:
Und 12000 Demonstranten blockten die Neonazis ein (…) Grund waren die (laut eigenen Angaben) 12000 Demonstranten vom Bündnis „Dresden nazifrei“. Während in der Altstadt die rund 15000 Leute in der Menschenkette standen, sperrten sie die Zufahrtsstraßen ab. (…)
Außerdem erklärt BILD die Sache mit den Hubschraubern. Das waren also eine fliegende Hundertschaft der Polizei.
Insgesamt 91 Bereitschaftspolizisten pendelten in den Eurocoptern Typ AS 332 L1 Super Puma (je 35 Plätze, 319 km/h) zwischen Radebeul, Dresden und Pirna. Sie wurden eingeflogen, wenn bei Ausschreitungen Not am Mann war.
Das muss man sich dann wohl so vorstellen, das irgendwo eine Barrikade entsteht, die Polizei mit ihren zigtausenden Beamten am Boden sowie Wasserwerfern und Räumpanzern der Barrikade nicht Herr wurde (Jaja, ich weiß, die zigtausenden waren nicht alle an einem Ort) und dann die sieben Hubschrauber kamen um die nötigen 91 Kollegen zusätzlichen in den Kampf zu schicken.
In den „Demo-Splittern“ schreibt BILD:
+++ Ab 13 Uhr bekamen die Polizisten 60 Cent Demo-Zulage brutto „Dienst zu ungünstiger Zeit“ +++
Die Dresdner Morgenpost schreibt unter dem Titel „‘Schlacht‘ gewonnen – Dresden atmet auf“:
Breite Anerkennung für friedliche Blockiere und die Menschenkette (…) „Es war ein guter Tag für Dresden“, so der Vorsitzende des Vereins Bürger.Courage, Christian Demuth. „Das zeigt, dass Nazi-Aufmärsche auch in unserer Stadt friedlich verhindert werden können.“ Auch die Menschenkette sei ein wichtiger Erfolg gewesen. Demuth: „Es wäre aber sehr realitätsfern, jetzt der Menschenkette die Verhinderung des Aufmarsches zuzuschreiben.“ Das haben die Blockaden des Bündnisses „Dresden Nazifrei“ erwirkt.
In einem Kommentar schreibt Andreas Weller „Meine Meinung“:
Intelligente Strategie (…) Dieses Mal waren es keine „linken Randalierer“, die für Krawall gesorgt haben. Dieses Mal haben die Neonazis ihr wahres Gesicht gezeigt. Frustriert ist der braune Mob im Nachgang außerhalb Dresdens ausgerastet und hat randaliert. (…)
Zuletzt noch ein Verweis auf einen schönen Beitrag bei Spiegel TV: Brauner Wandertag
Ich sach nur: “Sie gehn schön geschlossen, Händchen an Händchen, und dann gehn wa da rüber”
Wer meinen ausführlichen Bericht noch nicht gelesen haben sollte, tut es bitte jetzt!
Thomas hat sich bereits die Mühe gemacht und vieles zusammengetragen. Zum einen die verfälschenden Medienberichte von der Menschenkette, die uns vor den braunen Horden bewahrt hat, anderseits aber auch viele Links zu Berichten und Fotos sowie diverse Videos. Also, unbedingt reinschauen: “Dresden: Die Menschenkette macht’s. Oder?”
Weil die Junge Welt so klare Worte findet, zwei Zitate:
Ganz im Gegensatz zu den engagierten Blockierern, die den Aufmarsch der Nazis konkret verhinderten, blieb das offizielle Sachsen seiner politischen Linie treu. In weiter Ferne zum Aufzug des braunen Mobs veranstaltete die Dresdner Politik eine Menschenkette. Nicht nur der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (beide CDU), sondern auch Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Die Linke) übten sich im feierlichen Händchenhalten gegen »Extremisten« und sattsam bekannten Betroffenheitsduseleien.
Etwa 10000 Menschen hatten sich ebenfalls am Samstag fernab des Aufmarschortes der Neonazis versammelt und eine Menschenkette in der Altstadt gebildet. Harsche Kritik an der auf Initiative der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) durchgeführten Aktion äußerte der Vorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Heinrich Fink. Ohne den beteiligten Bürgern zu nahe treten zu wollen, müsse festgehalten werden, daß Symbolpolitik nicht ausreiche, einen Aufmarsch gewalttätiger Neofaschisten zu stoppen.
Lustig, wenn man auf den einschlägigen Seiten sich die Kommentare der Nazis anschaut. Da wird die ganze Schuld für das Scheitern auf die Polizei geschoben, die Blockaden hatten ja gar nichts damit zu tun. Ja ne, is klar!
“Wenn man bedenkt, dass die Roten sich aus dem gesamten BRD Gebiet zusammenkarren lassen mussten ist es doch ziemlich armseelig was die auf die Beine stellen, …”
Aber die braunen Spacken kamen wohl alle aus Dresden?
Und dann diese Rachegelüste, da werden schon die ersten Konsequenzen gezogen:
“Erstaunlich, wie die offiziellen Medien lügen! Danke, für die Aufklärung!GEZ, wird abgemeldet!”
Was für ein Rumgeheule:
“da fahr ich die halbe Nacht nach Dresden und stehe dann stundenlang an einem bekloppten Vorstadtbahnhof. Nie wieder lasse ich mich von den Zecken so demütigen! Schon bei Rieger in Wunsiedel war das nur peinlich…”
Schlimm und immer wieder erstaunlich, dass die ihren eigenen Scheiss immer noch glauben:
“Die jüdisch gelenkte IV. Internationale (Trotzkisten) und ihre antideutschen „nützlichen Idioten“ in der BRD, versammelt und vereint in der Blockade des nationalen Trauergedenkmarsches in Dresden”
Aber wenigstens sehen sie ein, dass das alles nichts mehr bringt:
“Warum ich nicht mehr hinfahre? Unsere Führer machen mich krank und wütend. Stehen wir einmal (war es 2006?) mit 5000 Mann stundenlang vor der Brücke, eine Handvoll Bullen steht davor, lange noch keine Wasserwerfer usw. in den Straßen. Unsere Führer liessen uns stehen, anstatt den lockeren Durchmarsch anzuordnen.”
Dresche gab es auch:
“Als wir einen Umweg nehmen mussten, weil uns die Polizei nicht durchlassen wollen, kam aus einer Seitenstraße plötzlich eine Gruppe Vermummte entgegen. Es war eigentlich weniger als wir, vielleicht 30-40 und wir 100. Aber sie waren wesentlich sportlicher und entschlossener. Als wird versuchten wegzukommen, sind einige Kameraden ausgerutscht oder haben sich gegenseitig über den Haufen gerannt. Sie wurden brutal zusammengeschlagen.”
Nicht nur die Nazis sind stinkesauer über ihren Misserfolg gestern, auch auf Seiten einiger angeblicher Linker schmollt man, das es das erste Mal in Dresden gelang, den Naziaufmarsch zu blockieren.
das war klar
jetzt 13.02.2010 – 20:30
kommt die Stunde der internet-aktiven brüllaffen.
der volksmob von Antifa bis CDU hat deutschland verteidigt. logisch.
wäre nix passiert und die nazis wie die Jahre davor weitgehnd ungehindert durch die gegend gelatscht, wäre das jetzt ein ausdruck des faschistischen Konsens in der BRD.
Mit solchen horsten kannst du wirklich keinen satz wechseln.
Das wird jetzt ein langer Bericht mit sehr vielen Fotos.
Eines gleich mal vorneweg, egal was die Medien für Bilder zeigen und schreiben, die Menschenkette, auch wenn sie kleines Zeichen war, hat nicht einen Nazi aufgehalten. Das ist alleine der Verdienst zig tausender Antifaschisten die stundenlang auf der Neustädter Elbeseite ausharrten und mit ihren Einsatz dafür sorgten, das die Nazis nach 5 Stunden wieder abziehen mussten.
WAS FÜR EIN TAG! WAS FÜR EIN ERFOLG!
Erstmals ist es heute in Dresden gelungen, den Naziaufmarsch zum 13. Februar komplett zu verhindern. Nicht nur, das mit gerade mal 5000 Nazis viel weniger anreisten als befürchtet, sie kamen keinen Schritt weit. Damit ist das Konzept von „Dresden Nazifrei“ und „No pasarán“ mit durchschlagendem Erfolg aufgegangen. Ich weiß gar nicht, wie ich meine Freude ausdrücken soll, es ist einfach der Wahnsinn! Zigtausende, wohl 10-15000 Antifaschisten aus Dresden, aus allen anderen Bundesländern und aus dem Ausland schafften endlich, woran die vergangenen Jahre scheiterten.
Aber ich will meine ganz persönlichen Eindrücke von Anfang an schildern.
9 Uhr war ich am Albertplatz, zu welchem bereits gestern mobilisiert wurde. Da waren bereits mehrere hundert Menschen im Haltestellenbereich anwesend. Die Polizei machte zwei Durchsagen, dass die Kundgebung / Demonstration nicht genehmigt ist und das doch bitte alle in Richtung Altstadt gehen sollte. Aber Hallo! Wozu sind wir denn gekommen? Einzig und allein von einer Person mit Megaphon einer bestimmten Partei, ich will sie gar nicht nennen, ich sag nur: „Echter Sozialismus“, kam die Ansage, das man gegen die Forderungen der Polizei protestiert, man sei gegen den Faschismus da, aber werde wohl dann unter Protest in die Altstadt gehen. Oder sollte ich mich etwa verhört haben? Meine Fresse!
Auf einmal brach bei der Polizei große Hektik aus und fast alle ihre Einsatzwagen verschwanden Richtung Bahnhof Neustadt. Damit war die Kreuzung Albertplatz freigegeben. Es dauerte keine Minute und die Leute befanden sich alle auf der Straße. Und wieder war es diese gewisse Partei, die erst mal einen Gesprächskreis mit Offenen Mikrophon aufführen musste, ehe sie dann 10 Minuten später nachkam. Hörte man ihnen aber zu, hätte man denken können, sie alleine hätten die Proteste auf die Beine gestellt.
Na egal, der Albertplatz war besetzt und damit in unserer Hand. Wir waren da nicht mehr wegzukriegen. Kurz darauf kamen auch zwei Lautsprecherwagen und die Menge an Menschen nahm immer mehr zu. Damit war klar: Hier kommt kein Nazi mehr durch! Der Polizei blieb nur noch übrig die Antonstraße Richtung Bahnhof Neustadt komplett abzusperren. Ein erster Erfolg! Eine Spontankundgebung gegen das Demonstrationsverbot der Linken in der Neustadt wurde genehmigt.
Zu den Zeitpunkt kamen auch weitere Erfolgsmeldungen über den Ticker. Die Hansastraße ist dicht. Damit waren zwei mögliche Hauptrouten der Nazis blockiert. Auch von kleineren Blockaden in den Nebenstraßen hörte man. Und noch immer kamen mehr Antifaschisten auf die Plätze.
Viele bekannte Freunde liefen mir über den Weg, sogar aus Hannover. Gut fand ich auch, zwei Fahnen der Piratenpartei zu sehen.
Gegen 11 Uhr wollte ich dann die Seiten wechseln. Also nicht zu den Nazis sondern vom Albertplatz zur Hansastraße. Das war gar nicht so einfach. Mehrere antifaschistische Kleingruppen waren in der Neustadt unterwegs, aber eine Unterquerung der Bahnlinie gelang erst 2-3 Kilometer weiter nördlich. Aber sie gelang.
Auf der Hansastraße dann… Mehrere tausend Blockierer. Leider bot sich mir aber erst mal ein weniger schönes Bild. Zwischen Polizei und Antifaschisten gab es eine hektische Hetzjagd. Die Gründe waren mir unbekannt aber zum Glück wurde es schnell wieder friedlich.
Und dann standen und saßen da wirklich unzählige Menschen dicht gedrängt vor einer Polizeiabsperrung. So war es geplant. Menschen aus allen Ecken. Sogar tschechische Fahnen und Genossen des KSM waren da. Und trotz Kälte und Schneematsch eine Bombenstimmung. Warmes Essen und Getränke gab es in einer mobilen VoKü.
Und immer wieder die bange Frage, wird es für die Nazis doch noch eine Route geben? Dann der Schreck: Das das AZ Conni wurde überfallen. Keiner konnte etwas Genaueres sagen. Aber klar war: Jetzt erst Recht. Wir werden heute nicht weichen. Dann hieß es, mehrere hundert Nazis kommen die Großenhainer Straße herunter. Das war nicht gut. Dort befindet sich der Klub Roter Baum und Büros der Linkspartei. Viele Antifaschisten liefen ihnen entgegen, die Blockade wurde trotzdem nicht kleiner. Letztendlich nahmen die Nazis aber doch eine andere Route.
Zwischendurch versuchte eine Staffel von sieben Polizeihubschraubern im Formationszug Eindruck zu schinden. Bei wem nur? Währenddessen kam es in den Nebenstraßen zu kleineren Rangeleien, Blockaden und Widerstand durch Antifas und die Polizei musste sich in ihren Autos offensichtlich auch durch Bier stärken. Einzelne Antifaschisten wurden in einer Hausdurchfahrt festgesetzt und sogar daran gehindert, ihre Namen laut zu rufen. Warum? Das konnte die Polizei nicht beantworten.
Um 16 Uhr wurde es dann wirklich kritisch. Die Fritz-Reuter-Straße über die Hansastraße wurde massiv abgeriegelt. Polizeiwagen an Polizeiwagen bildeten eine Barriere, dahinter fuhren zwei Wasserwerfer auf. Sollte da etwas doch noch ein „Trauer“-Marsch der Nazis durchgehen?
Was folgte, war eine spannende Stunde. Mehrere Einkaufswagen von Lidl kreuzten den Weg der Polizei. Diese machte sich mit Durchsagen lächerlich: „Hier spricht die Polizei. Wir fordern sie auf, nicht mit Schneebällen auf die Polizei zu werfen.“ Och nöööö!
Auf der Hansastraße entflammte eine Barrikade. Und wer jetzt meint, alles Chaoten, hey, die hatten es wenigstens kurze Zeit mal warm. Und wegen ein paar brennenden Mülltonnen geht die Welt nicht unter. Diese wurden auch recht schnell vom Wasserwerfer gelöscht. Dort habe ich auch die berüchtigte Polizeieinheit mit den Bambusschlagstöcken gesehen, mit denen Demonstranten schon 2009 Bekanntschaft machten. Diesmal blieben sie aber wenigstens stecken. Leider kam es aber hinter der Blockade auf der Hansastraße noch zu einigen Festnahmen.
17 Uhr war es soweit. Der Naziaufmarsch findet definitiv nicht statt. Wir haben es geschafft! Was für ein Erfolg! Die Stimmung war unbeschreiblich. In einer lauten und jubelnden Demo ging es durch die Neustadt zum Albertplatz, wo wir uns mit den dort Ausharrenden vereinigten. Tja ihr Nazis, wir haben unsere Demo bekommen, ihr nicht, Ätsch!
Nach dem Ende kamen noch einige schlechte Nachrichten. So werden die abreisenden Busse der Antifaschisten weit hinter Dresden noch von der Polizei aufgehalten. Nun ist aber gut! Rückblickend kann man sagen, dass sich die Polizei auch heute recht gesittet benommen hat, soweit ich das mitbekommen habe. Da war es die vergangenen Jahre definitiv schlimmer.
Es ist um 9 Uhr eine Kundgebung auf dem Albertplatz geplant, schreibt dresden-nazifrei.com. Laut Berichten will die Polizei dies aber verhindern. Dazu passt auch, das die anreisenden Busse nicht in die Neustadt gelassen werden, selbst wenn dort die Schlafplätze sind.
Laut den Tickermeldungen haben Nazis einen oder mehrere Sprengsätze auf das Gelände eines alternativen Projektes geworfen. Sollte sich dies so bewahrheiten, dann hat die Sache eine neue Dimension angenommen.
Wenn ihr am 13. Februar unterwegs seit, dann nutzt den Ticker als erste Informationsstelle. Jedes halbwegs aktuelle Handy sollte den darstellen.
ticker.hopto.org
Desweiteren lassen sich diese Nachrichten auch über Twitter verfolgen:
Der Ticker und Twitter sind natürlich auch für die Daheimgebliebenen eine wichtige Informationsquelle. Für Twitter ist es auch interessant, das Suchwort #Dresden zu nutzen. Aber bedenkt, es kann natürlich jeder twittern, auch Nazis können da gezielt Falschmeldungen bringen.
Ich selber werde wohl auch den einen oder anderen Tweet abschicken, wenn ich unterwegs bin: http://twitter.com/woschod
Berichte und Fotos hier im Blog gibt es aber erst am Abend.
Am Vorabend des 13. Februars fand heute die Demonstration unter dem Motto „Keine Versöhnung mit Deutschland“ in Dresden statt. Diese Demonstration ist dem antideutschen Spektrum zuzurechnen. Deshalb waren auch nicht wenige Israel- und USA-Fahnen zu sehen.
Viele hunderte Antifaschisten hatten sich zum Auftakt um 18 Uhr am Albertplatz versammelt. In mehreren Redebeiträgen wurde erläutert, warum es keine Versöhnung mit Deutschland geben kann und das der Dresdner Opfermythos bekämpft werden muss.
Die Demonstration ging anschließend über die Carolabrücke durch die Dresdner Innenstadt. Viele Passanten schauten erstaunt und teilweise auch erschreckt. Besonders zwischen Prager Straße und Altmarkt (Seestraße) hallten die Parolen wie „USA hilf uns doch – Deutschland gibt es immer noch“, „Gegen Islamismus und Faschismus – Gegen jeden Antisemitismus“ oder „Gegen jeden Antisemitismus – Nieder mit Deutschland und für den Kommunismus“ sehr laut. Auf dem Altmarkt fand eine Zwischenkundgebung statt.
Weiter führte die Demonstration über den Postplatz am Zwingervorbei und endete auf dem Schlossplatz. Während die Technik umgebaut wurde fand eine ordentliche Schneeballschlacht statt.
Zum Ende spielte bis 21.30 Uhr die bekannte Berliner Electropunkband Egotronic. Dabei war die Stimmung noch mal sehr aufgeheizt, im positiven Sinne.
Anmerken muss man, das die Polizei sich sehr zurückhielt. Weder gab es am Albertplatz Vorkontrollen noch wurde die Demonstration in einen Wanderkessel verwandelt. Es bleibt zu hoffen, dass sie diese Zurückhaltung auch am 13. Februar zeigt.