Archiv für die Kategorie ‘Fotografie’
Kein Frieden mit der NATO – Demonstration gegen die Siko in München 2013
An der heutigen Demonstrationen gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München nahmen mehrere tausend Menschen vieler linker Organisationen teil. Auftaktkundgebung war auf dem Karlsplatz (Stachus). Dort waren mehrere Redebeiträge zu hören, unter Anderem von Inge Viett, die sich vor allem mit den aktuellen Problemen in Mali und Syrien beschäftigten.
Einen kleineren Zwischenfall gab es am Rande, als offensichtlich türkische Faschisten sich zu der Kundgebung gesellen wollten. Sie waren zwar auch gegen die Patriotraketenstationierung in der Türkei, aber wie eine Person richtig sagte: Die NPD wollen wir hier auch nicht haben, auch wenn diese gegen Krieg auftritt. Ebenfalls wurde mehrmals Fotografen der PI-News gesehen, welche Porträtaufnahmen versuchten anzufertigen.
Während der Demonstration wurde vor allem der schwarze Block von der Polizei in einen Wanderkessel verwandelt, Seitentransparente wurden nicht erlaubt und nach einige Diskussion waren diese zumindest zeitweise verschwunden. Später kam es zu einem Gerangel, als die Polizei versuchte Personen aus diesem Block rauszugreifen.
Die Demonstration war insgesamt sehr lautstark und kämpferisch. Auf dem Marienplatz fand die Abschlusskundgebung statt.
Ausführlichere Berichte wird es sicher in den nächsten Tagen auf www.sicherheitskonferenz.de geben.
Von mir noch einige Fotoimpressionen.
Winterwunderland
Ich habe mal fleißig Schnee geschippt.
Na ist schon ordentlich was runtergekommen. Es gab ja nicht mal starken Schneefall, nur sehr dauerhaft.
Alle folgenden Bilder stammen aus München, aufgenommen mit der Canon S95 frei Hand.
Objektiv reparieren
Ich habe ein Canon EF-S 18-135mm 1:3.5-5.6 IS. Mit 350€ eher günstig, gebraucht bekommt man es schon für ca. 200€.
Leider hat das Objektiv nach mehrmaligen unfreiwilligen Bodenkontakt einen Schaden gehabt. Es hat nur noch im Bereich 18-40mm scharf fokussiert, darüber ruckelte es mehrmals hin und her, fand aber keinen Schärfepunkt mehr. Manuell ging es.
Ich hätte es reparieren lassen, das hätte mich ca. 100€ gekostet. Da ich aber inzwischen immer das Canon EF-S 15-85mm 1:3,5-5.6 IS USM (630€) nutze, war mit das 18-135 nicht mehr so wichtig. Also habe ich beschlossen, es mal selber mit einer Reparatur zu versuchen.
Erst mal das Objektiv so weit geöffnet, wie es problemlos ging. Ist eine echt fitzelige Arbeit.
Und dann habe ich den Fehler gefunden. Durch die kinetische Einwirkung hat sich ein Kontakt etwas verschoben (schräg gestellt).
Den wieder gerichtet, alles zusammen geschraubt und die Kontakt zusammen gefügt und es funktioniert wieder, wie es soll. Fokussiert über den gesamten Brennweitenbereich ordentlich.
Schön!
Mondhalo
Entstanden am 31.10.2012 um 0:43.
Links im Halo sieht man den Jupiter, etwas weiter links und darunter das Sternbild des Orion.
Rom, Tag 8, Abflug
Tja, viel gibt es nicht mehr zu sagen. Schön wars. Heute habe ich nur noch ein paar Fotos vom Flug aus dem warmen Rom (22°C) in das kalte Berlin (10 °C). Nach Dresden sind wir dann spontan gleich ab Tegel mit dem Bus gefahren.
Morgen gibt es dann vielleicht noch zwei Videos.
Rom, Tag 7
An unserem letzten Tag in Rom haben wir uns noch mal ein volles Programm gegeben. Erstes Ziel war der Deutsche Friedhof (Campo Santo Teutonico) im Vatikan. Dort kommt man nur rein, wenn man sich am Eingang bei der Schweizer Garde (Hihi, “Grüzli!”) meldet, das gilt für alle aus dem deutschen Sprachraum.
Das nächste Ziel war das Pantheon, ein gigantischer Rundbau mit der größten Kuppel für 1700 Jahre, dem mit am besten erhaltenen Bauwerk aus römischer Zeit. Heute ist es, wie könnte es anders sein, eine katholische Kirche.
Auf dem Weg dahin und wieder weg stolperten wir über diverse andere Kirchen. Das ist in Rom ja nicht schwer. Die San Giovanni dei Fiorentini, die Santa Maria sopra Minerva (Da fand der Inquisationsprozess gegen Galileo Galilei statt), sahen den Vierströmebrunnen, waren bei der Santa Maria degli Angeli e dei Martiri und in der Lateranbasilika sowie der Scala Santa, dem wohl heiligsten Ort für die Christen nördlich von Jerusalem. Dort befindet sich die Treppe, auf der Jesus zum Prozess emporgeschritten sein soll und die man nur auf Knien rutschend begehen darf. (Haben wir nicht.) Die Treppe hochgerutscht, auf jeder Stufe ein Vaterunser gebetet und man bekommt an bestimmten Tagen einen Generalablass. So einfach ist das, wenn man glaubt.
Am Ende gab es auch noch ein bisschen Politik.
Ich habe mir Sicherheit nicht alles aufgezählt. Es war eine anstrengende Woche, die sicher aber auf jeden Fall gelohnt hat! Morgen geht es mit dem Flieger wieder nach Dresden, dann werde ich wahrscheinlich noch ein paar Panoramafotos zeigen.
Rom, Tag 6
Es ist spät, darum halte ich mich kurz. Heute, also eigentlich schon gestern, waren wir in Ostia Antica. Das war vor 2000 Jahren die Hafenstadt für Rom. Nach dem Niedergang Roms und der Verlagerung (Verlandung) der Tibermündung verlor auch die Hafenstadt an Bedeutung und heute zeugen nur noch Ruinen von ihrer Existenz.
Nachmittags sind wir für ein kurzes Bad in das Mittelmeer gehüpft. 20 Grad Lufttemperatur und 22 Grad Wassertemperatur, das ließ sich aushalten. Salziger als die Ostsee ist was Wasser.
Abends besuchten wir in Rom eine Aufführung der Oper La Traviata. War schön!
Morgen Vormittag wollen wir noch den Deutschen Friedhof im Vatikan besuchen.
Die Fotos, wie üblich schief und unbearbeitet.
Rom, Tag 5
Rom ist ja an sich ganz nett, aber die ganzen Touristen! Die hüpfen mir die ganze Zeit vor die Linse. Schlimm!
Also haben wir uns gedacht, fahren wir mal raus aus Italien, gegen wir mal in den Vatikanstaat. War aber genauso voll. Die Warteschlange ging einmal fast um den ganzen Petersplatz herum, wir waren trotzdem erstaunlich schnell drinne. Im Petersdom liefen wir erst mal auf die Kuppelaussicht rauf, was an sich schon ein Abenteuer war. Die Aussicht war es aber auf jeden Fall wert.
Das Innere des Petersdom schauten wir uns natürlich auch an.
Nach einer Mittagspizza besuchten wir die Vatikanischen Museen. Eine wirklich beeindruckende Sammlung!
Einzelne Kunstwerke sowie gesamte Sektoren der Vatikanmuseen sind durch ein internes Fernsehsystem geschützt und durch spezielle Apparaturen, die sowohl gegen übermässige Nähe oder das Durchschreiten elektronischer Strahlenbereiche von Personen als auch, in einigen Fällen, gegen die leichteste Bewegung des geschützten Kunstwerkes empfindlich sind. Den Besuchern, die unangenehme Situationen durch das Auslösen verschiedener Alarmanlagen vermeiden möchten, wird daher nahegelegt, die durch Seile usw. abgesperrten Zonen zu respektieren und in keinem Falle die Kunstwerke zu berühren.
In der Sixtinische Kapelle, die Teil der Vatikanischen Museen ist, war fotografieren verboten. Na ja, wer versuchte mit dem Blitzlicht der Kompaktkamera den 40 Meter langen und 20 Meter hohen Raum auszuleuchten… Ich habe ein paar Fotos ohne Blitz geschossen, da war eine ältere, kleine Italienerin gleich der Meinung, mich der Security zu melden. Die sagten ihr nur, sie solle sich beruhigen. Von mir bekam sie im Herausgehen noch ein “Judas!” zugezischt, das konnte ich mir einfach nicht nehmen lassen.
Am Ende des Tages taten mir der Rücken und die Füße ziemlich weh. Wir haben 7 Stunden dort zogebracht. Auf die Gärten verzichteten wir dann allerdings, 30 Euro Eintritt dafür waren mir doch zu happig. In den Bildern kann ich nur einen ganz kleinen Überblick geben.
Morgen geht es ans Meer und Abends in die Oper. Da werde ich wohl am Abend nicht mehr zum bloggen kommen.
Rom, Tag 4
Die Stadt macht mich arm! Ich führe mich wie Rom nach Kaiser Nero. Total abgebrannt.
Heute haben wir die Engelsburg besucht. Sie war ursprünglich als Mausoleum angelegt, später dann als Burg und Zufluchtsort der Päpste (Es gibt einen über 800 Meter langen direkten Verbindungsgang zum Vatikan) und als Festung. Insider kennen diese Burg und den Gang aus dem Tatsachenroman “Illuminati” von Dan Brown.
Danach ging es direkt an den Stadtrand von Rom, hinab in die Calixtus-Katakombe, der älteste Friedhof der Christen.
Das wars eigentlich schon wieder, damit haben wir den ganzen Tag verbracht. Ich habe es nach langen Suchen auch noch geschafft, mir eine schwarze Hose zu kaufen, damit ich Samstags in der Oper nicht ausschaue wie Schlumpi.
Morgen geht es zum Papst, in den kleinsten Staat der Welt, den ich sogar komplett auf ein Foto bekomme.




















































































