Archiv für die Kategorie ‘Analog auf Film’

Neu im Kameramuseum

Diesmal ist es eine Canon AV-1.

Hier mit einem Canon FD 35-70mm 1:4.

Damit ist sie die dritte von sechs in meiner Sammlung der A-Serie von Canon. Die vierte ist übrigens schon unterwegs. ;)

Um mal aus Wikipedia zu zitieren:

Die AV-1 erschien im Juni 1979 etwa gleichzeitig mit der vergleichbaren Nikon EM. Es handelte sich um ein Einsteigermodell, das etwas preisgünstiger als die AE-1 angeboten wurde und dafür auch einfacher ausgestattet war. (…) Am Gehäuse fehlte der Abblendschieber, so dass man nicht zur Kontrolle der Schärfentiefe abblenden konnte. Am Bajonettsockel gab es nur die Taste für die Belichtungskorrektur, die Messung konnte nur mit Antippen des Auslösers eingeschaltet werden. (…) es handelte sich aber um die erste Canon-Spiegelreflexkamera ohne frei einstellbare Belichtungszeiten. Die Belichtungszeit wurde von der Kamera zwischen 2 s und 1/1000 s gewählt, wobei der Messbereich von EV 1 bis EV 18 reichte, entsprechend 1 s und f/1,4 bis 1/1000 s und f/22 bei ISO 100/21°.

Also auf Deutsch: Ich kann an der Kamera keine Belichtungszeit (Außer für Blitz oder Bulb) einstellen, das macht die Kamera automatisch. Ich kann das nur über die manuelle Änderung der Blende am Objektiv beeinflussen.

Wenn man durch den Sucher schaut, sieht man am rechten Rand einen Zeiger in einer Skala, der die aktuell durch die Kamera gewählte Belichtungszeit anzeigt.

(Ihr müsst das Bild anklicken, damit ihr es sehr. Alle Sucheraufnahmen wurden mit einer Canon Powershot G12 im Makromodus gemacht. Dabei hat die A.. kein Objektiv drauf.)

Bei der Canon AE-1 sieht man dagegen die gewählte bzw. empfohlene Blendenzahl.

Und ganz modern, die Canon A-1 hat am unteren Rand des Suchers eine Digitalanzeige, die Blendenwert und Zeit anzeigt. Die A-1 kann sogar beides automatisch einstellen.

Und weil wir gerade so schön durch den Sucher lunschen, ist euch sicher in der Mitte der Schnittbildindikator aufgefallen. Den finde ich ziemlich cool. Denn egal ob man als Brillenträger unscharf guggt, damit kriegt man bei manueller Fokusierung das Bild scharf.

So sieht das auch, wenn es unscharf bzw. dann scharf wird:

Schon cool, nicht wahr?

Zur Funktionsweise des Schnittbildindikators empfehle ich die Lektüre des Wikipediaartikels. ;)

Neu im Kameramuseum

Hat ca. 40 Jahre auf dem Buckel. Zorki-4, der sowjetische Leicanachbau, hier mit Jupiter 50/2. Funktionstüchtig!

Tut aber ordentlich weg am Finger, den Verschluss aufzuziehen.

Analog fotografiert (2)

Alle Bilder entstanden mit der Canon AE-1 mit einem M42 50mm/1.8 von Exaktar. Der Film war ein Kodak 400, ich glaube Farbwelt. Gescannt wurden die Abzüge auf Premiumpapier mit dem CanoScan 9000F.

Analog fotografiert (1)

Meine ersten “Gehversuche” mit analogen SLRs. Zufrieden bin ich bis jetzt noch nicht. Aber vielleicht erwarte ich auch einfach zuviel? Zumindest strahlen die Bilder einen 80er Jahre Charme aus, finde ich. Und das hat schon was.

Folgende Bilder entstanden mit der Canon EOS 3, das Objektiv war ein EF 50mm/1.8 und der Film ein Kodak Farbwelt.

Diese Bilder entstanden mit der Canon AE-1, verschiedene Objektive und ein Billigfilm von Rossmann.

Gescannt habe ich die Negative mit dem Canon CanoScan 9000F. [UPDATE] Und nachdem ich eine andere Software für das Scannen benutzt habe, sehen die Bilder auch schon besser aus. Sieht man aber erst, wenn man auf die kleinen Vorschauen drauf klickt. ;)

Und da haben wir die beiden Kameras.