Archiv für die Kategorie ‘Gastbeiträge der besonderen Art’

Ach was solls …

Dieser Linux-Quatsch geht mir langsam auf den Sack. Eine Weile war es ganz nett, aber ab morgen steig ich wieder auf Windows um.

Meinungen dazu?

PS: Gewe, kannst Du nicht den anderen die Gründe, die alle für Windows und gegen Linux sprechen, erläutern? Es war sehr überzeugend, aber ich kann das nicht so gut wiedergeben.

MLPD

Ich muß hier doch noch mal ein Wort über die MLPD verlieren.

Also: Egal, was ihr bei der nächsten Wahl macht, ob ihr hingeht oder nicht, ob ihr die Partei wählen wollt oder die, aber auf keinen Fall dürft ihr die MLPD wählen!

Geheimdienst-Insider sagen immer so einen Satz: Einmal Firma, immer Firma.

Und so ist das auch mit der MLPD. Aus dieser Partei steigt man nicht aus. Zweie kenne ich, die habens versucht. Und die sitzen heute noch im Hochsicherheitstrakt von Truckenthal und müssen bis ans Ende ihrer Existenz Mao-Bibeln illustrieren.

Also, was auch immer passiert: Wenn dicke Onkels auf der Straße auf euch zukommen und sagen: “Hi, ich bin der dicke Günter und kommandiere die Außendienststelle der MLPD in dieser wunderschönen Elbstadt hier”, dann macht, was ihr wollt, nur vergeßt nicht, dabei wegzulaufen und laut um Hilfe zu schreien.

PS: Auch von einem Besuch der MLPD-Hompage rate ich dringend ab. Die scheinen sich der Erkenntnisse der modernen Farbenlehre zu bedienen, um die Psyche ihrer Besucher vom Unterbewußtsein her zu unterwandern. (ein Beispiel für Hartgesottene)

Und vor allem…

Hier mal ein paar Tipps für junge, aufsteigende Blogger:

1. Legt euch ein Haustier zu, Hundkatzemaus irgendwas, von mir aus auch einen Säbelzahntiger. Ich kenne jemanden der hält sich einen Auerochsen oder zumindest das was er für einen Auerochsen hält. Warum die Sache mit dem Viech? Na weil dann kann man jedes Mal, wenn man entdeckt dass mal wieder ein anderer Blogger einen kuhleren Text über irgend ein wichtiges Thema geschrieben hat, einfach ein Bild von dem Vier/Achtbeiner seines Vertrauens reinsetzen. Dann merkt keiner dass man frustriert aufgehört hat zu tippen. Katzen eignen sich hierfür ganz gut, die sehen sogar bei den dümmsten/harmlosesten Aktionen so aus als hätten sie sich dabei was richtig schlaues gedacht.

2. Nein, auch im RL hat euer Blog Bedeutung. Das fiese Gerücht, dass Blogs nur von Bloggern (gegen-)gelesen werden stimmt absolut nicht. Wurde von den verdammten Offline-Schreiberlingen in die Welt gesetzt. Auch diejenigen, die in Eurem Blog kommentieren sind garantiert nicht die sprichwörtlichen zwei Spaßvögel die sich ständig andere Namen ausdenken um euch in den Wahnsinn zu treiben oder eure Leser zu beleidigen. Es sind eure Fans! Aus Fleisch und Blut. Und sie lachen -m-i-t- euch.

3. All jene Blog-Einträge die mit “Heute habe/wurde ich…” beginnen interessieren eure Leser am allermeisten. Also scheu dich nicht ihnen Details über Dinge/Gerätschaften/Orte zu erzählen die sie wahrscheinlich auch kennen, nein, es ist nur euer unverwechselbarer Blick auf die Welt der es anderen erst ermöglicht sie (die Welt 1.0) in ihrer Gänze zu begreifen! Man nennt das auch “in den Kontext setzen”.

4. Web 2.0 kann auch nach hinten los gehen. Wenn dich ein anderer Blogger immer wieder aussticht und ganz einfach symphatischer und lustiger schreibt als du, dann hast du 2 Möglichkeiten: A: Du verlinkst ihn, kommentierst ihn höflich und versuchst dich in seinem Glanz zu sonnen. Oder B: Du machst das selbe wie die beiden Spaßvögel unter 2. und hast wenigstens Freude daran.

5. Verwertet grundsätzlich alles was euch in die Finger kommt, ihr wisst ja: Jeder darf eine Meinung haben, niemand muss – außer der Blogger! Kind mit Diamant-Fahrrad auf die Schnauze gefallen? Gleich mal Jugenderinnerungen dazu schreiben. Sturm? Die Schäden an deinem Haus sind immer am interessantesten. Was nennenswertes im Fernsehen? Her damit, es kommt sicher keiner auf die Idee dass du keine Freunde hast oder deine Freunde auch alle Blogger sind.

Ich hoffe euch einen Anreiz gegeben zu haben dieses wunderbare Hobby auch einmal auszuprobieren!

Tschüssli sagt,
Euer Doaniel

Auf ein Wort

Es gibt ja doch so gewisse Regeln in meinem Leben, die ich in meiner Art, stets ganz eigene und ausgesuchte Ausdrücke zu verwenden, auch gerne Eiserne Regeln nenne.

Und zu diesen Eisernen Regeln gehört zum Beispiel auch, daß ich keine überflüssigen Worte mache.

Ich finde vollkommen unangemessen, wenn Leute, die nichts zu schreiben haben, ihre Blogs mit belanglosem Zeug vollstopfen, das womöglich noch den Anschein erwecken soll, sie hätten ja aber auch sowas von viel zu schreiben.

Schweinerei sowas!

Wenn ich nichts zu schreiben habe, dann schreibe ich das auch.

Badische Solidarität

Wie ja allgemein bekannt, bin ich a Fan fum Baden-Land.

Und deswegen finde ich es total baaadisch, daß der Karlsruher SC den SC Freiburg heute 3:0 gewinnen ließ. Mit etwas Glück gehn die Mannschaften der 1. Bundesliga in der nächsten Saison zweimal baden (höhö!).

—-
www.ksc.de
www.scfreiburg.com
www.rheumakai.de

Weil ich so viel Zeit habe …

beschäftige ich mich auch mit vielen nützlichen anderen Dingen. Einige Beispiele möchte ich euch heute vorstellen.

1. Ich kann mir nie merken, wann welche Feiertage sind. Da dies aber zum Grundwissen in den Neuen Urlaubsbundesländern gehört (ja, ja wir sind ein einziger Freizeitpark hier), habe ich im Indernetz ein tolles Programm gefunden. Das kann jeder, der Zugang zum Indernetz hat, nutzen. Na, nun mal etwas Geduld bitte. Hier kommen ja schon alle unwichtigen Informationen. Also ihr könnt das tolle Programm – eine wirkliche Perle – im Indernetz unter Kalender finden.
Toll, nicht? Ab sofort könnt ihr immer mit dem exakten Wissen über alle Feiertage in eurem Bunzelland prahlen. Aber nur, wenn ihr Zugang zum Indernetz habt.

2. Nahezu täglich muss ich Kubikwurzeln ziehen. Das hängt mit dem dreidimensionalen Raum zusammen, indem wir uns nunmal alle befinden. Nun jammert deswegen nicht. Es wäre viel schwieriger, wenn wir uns im elfdimensionalen Raum befinden würden. Nicht immer habe ich einen meiner Taschenrechner zur Hand. Aber an jeder Ecke gibt es ja ein Indernetzkaffee. Da habe ich per Indernetz Zugriff auf folgende Anleitung zum Ziehen einer Kubikwurzel gefunden: QWurz Einen Fetzen Papier und was zum Draufkritzeln hat man doch immer. So kann ich dann ganz fix meine Kubikwurzeln schriftlich raus bekommen.
Wenn so ein Indernetzkaffee mal geschlossen hat, vielleicht weil die Inder darin gerade mal streiken, dann geht es sogar ohne Taschenrechner und Indernetzkaffee. Ich habe vor kurzem gelernt, wie man Kubikwurzeln mit Kopfrechnen raus bekommen kann. Glaubt ihr nicht? Dann schaut mal unter QKopf

3. Besonders knifflig wird es beim Thema Fliegen. Warum fliegt so eine große Kiste aus Blech, Plaste, Stoff und vielen Computern eigentlich? Die Antworten sind auch heute noch recht umstritten. Gängige Meinungen findet ihr z.B. auf dieser Indernetzseite Flug, das ist auch die Meinung eines anderen klugen Kopfes, wie auf dieser Indernetzseite AuchFlug
Ich habe lange über dieses Problem nachgedacht. Ich glaube, ich habe die wirkliche Ursache gefunden, warum so eine große Kiste fliegen kann. Das kann nur an den Computern liegen. Mit Computern – das sagt mein Papa immer – kann man nämlich alles machen. Warum dann nicht auch fliegen?

4. Nun noch etwas ganz lustiges. Eigentlich ist das was sehr, sehr kurioses. Ich habe lange darüber nachgedacht. Doch vielleicht könnt ihr mir sagen, wo der Kerl von diesem Programm die Indernetzkamera in meinem Wohnzimmer versteckt hat. Anders kann doch das Phänomen nicht funktionieren, oder?

Microsoft Word war gestern, heute ist VIM

Meine Bekenntnis letztens zu MS Word war, wie ihr alle geahnt habt, nicht wirklich ernst gemeint.
Meine ganze Liebe in der Textver- und Bearbeitung gilt dem vim. Das kann gar nicht anders sein, schließlich bin ich ein Linux/UNIX-Freak. Warum ist das so? Nun, dann will ich euch dieses moderne Supertextprogramm kurz vorstellen lassen. Ihr findet diesen und weitere wunderbare Texte zum vim unter VIM:

IM (“Vi – IMproved”) ist ein Texteditor. Das Besondere an VIM ist, dass er sich komplett und schnell mit der Tastatur bedienen lässt. Mit der grafischen Oberfläche sind zwar viele Befehle auch mit der Maus erreichbar, aber fast immer ist man mit der Tastatur schneller. Zu diesem Zweck ist der Editor in mehrere Modi eingeteilt:

* Kommando-Modus (auch Normaler Modus genannt)
Nach dem Start befindet man sich im Kommando-Modus. Hier kann man keinen Text tippen, denn alle Tasten sind mit Kommandos wie Ausschneiden, Einfügen und vielem mehr belegt.
* Kommandozeilen-Modus
Indem man einen Doppelpunkt tippt, begibt man sich in den Kommandozeilen-Modus. Hier können ausführlichere Dinge wie Speichern, Laden und Einstellungen ändern vorgenommen werden.
* Einfüge-Modus
Im Einfüge-Modus kann man wie gewohnt Text schreiben. Durch Drücken der i-Taste gelangt man vom Kommando-Modus in den Einfüge-Modus. Über die Esc-Taste gehts wieder in den Kommando-Modus.
* Visueller Modus
Schließlich gibt es noch den visuellen Modus um einen Text zu markieren an dem Operationen vorgenommen werden sollen.

VIM benötigt eine nicht unbedeutende Einarbeitungszeit, auch, da sich die Bedienung vollkommen von allen üblichen Editoren unterscheidet. Hat man jedoch einige Zeit damit gearbeitet, legt man auch eine überdurchschnittliche Produktivität an den Tag, da die Bedienung sehr konsistent ist und man nicht dauernd von der Tastatur auf die Maus wechseln muss. Gerade für Programmierer eignet sich der Editor wegen vieler ausgefeilter Funktionen in diesem Gebiet und der hohen Konfigurierbarkeit gut. Für Gelegenheitsbenutzer (wegen des hohen Lernaufwandes) … ist er jedoch nicht besonders gut geeignet.

VIM steht unter einer GPL-kompatiblen “Charityware”-Lizenz. Das bedeutet, dass VIM frei verteilt werden darf, jedoch erbitten die Entwickler bei Gefallen eine Spende für Kinder in Uganda durch das ICCF.

VIM wird von Bram Moolenaar und vielen Freiwilligen entwickelt.

Alle Macht den VIM-Usern, nieder mit den Mausschubsern.

Noch mal: mein Lieblingsthema

So sehr ich Uli Hoeneß verehre, aber was der FC Bayern mit Felix Magath gemacht hat, regt mich gelinde gesagt auf.

Halten wir fest, was passiert ist.

Der FCB hat jahrelang die Auffassung vertreten, daß es nicht nötig sei, teure Spieler zu kaufen. Schön und gut. Es kann ja nicht jeder die Champions League gewinnen. Aber zugleich wollte er dann mit seinen lauwarmen Halbstars europäisch ganz groß auftrumpfen.

Was soll das, Herr Hoeneß? Riß im Hirn?

Also haben Hoeneß und Rummenigge immer wieder, wenn ihnen was zu teuer wurde, einen Rückzieher gemacht. Im Sommer 2006 ergab sich für die FCB die Chance seines Lebens. Die Flachzange Ballack, der – wie ich hier einmal nachdrücklich betonen möchte! – nicht aus Drääschden kommt, wollte unbedingt zu Europas Faschisten-Club No. 1: FC Chelsea. Der Platz, den Ballack in der Stammelf des FCB hinterließ, konnte nun endlich mit einem richtigen Mittelfeldspieler gefüllt werden. Ballack ist nämlich ein vollends überzahlter Kopfballspieler, denn das ist das einzige, was er kann. Weder hat er die nötige Ballbeherrschung, noch die nötige Paßsicherheit, noch die nötige Spielintelligenz, noch den nötigen Instinkt, noch die nötige Kreativität, ein Spiel aus dem Mittelfeld heraus zu gestalten. Er kann gar nichts, außer hin und wieder Tore schießen. Und nicht mal das kann er wirklich. Und vor allem hat er, mit Oliver Kahn zu reden, eines nicht: Eier. Jedesmal, wenn er gegen Zidane, Lampard, Nedved & Co auf den Platz mußte, versagte er vollends. Er ist einfach kein Typ, der ein Spiel an sich reißen und eine Mannschaft führen kann. Und deswegen ist es gut, daß er jetzt bei diesem Kackverein Chelsea ist, dessen Meisterschaftsserie dann auch billigerweise gleich gerissen ist, seit Ballack dort in der Stammelf spielt.

Aber der FCB: Was hat er gemacht, als er Ballack endlich los war? Gar nichts! Er hat sogar Ze Roberto ziehen lassen. Er hat keinen Spieler für das Mittelfeld gekauft, sondern verlauten lassen, daß Roque Santa Cruz – die Fehleinkauf des Jahrhunderts! -, der schon als Stürmer eine Flasche war, die Rolle Ballacks übernehmen könne. Ferner liebäugelten noch Psycho-Deisler und Proleten-Schweini mit dieser Position.

Was hat die Fachwelt damals dazu gesagt? JEDER hat gesagt: das wird nichts! Und was wurde es: nichts!

Die Schuld daran trägt nicht Felix Magath, der aus dieser käsigen Truppe noch das Beste rausgeholt hat. Die Schuld trägt das Managment des FCB, Hoeneß und Rummenigge, die um jeden Preis vermeiden wollten, Geld auszugeben und dachten, daß sie trotzdem alles gewinnen können. Und wie haben die Herren reagiert, als sie merkten, daß es nichts wird mit der CL und daß die Meisterschaft in Gefahr ist? Sie haben Magath, den besten Mann des Vereins, rausgeworfen, und wen geholt?

Ottmar Hitzfeld.

Ja, wir hören richtig: Hitzfeld. Der Trainer, der in seiner Karierre meistens das Glück hatte, starke Mannschaften zu trainieren, die auch ohne ihn gewonnen hätten, der aber jedesmal, wenn er eine schwächere Mannschaft zu trainieren hatte, die Karre gegen den Baum gefahren hat. Nicht zuletzt deswegen hatte ihn der FCB ja rausgeschmissen und Magath geholt. Und nun, da sie mit Magath unzufrieden waren, haben sie sich gedacht: Holen wir doch den Ottmar zurück, mit dem sind wir damals Champions-League-Sieger geworden. Das erinnert doch ziemlich an Jan Ullrich, der 2001 dachte, daß er nur Deutscher Meister werden muß, damit der Sieg bei der Tour de France von allein kommt, denn schließlich war er auch 1997 Deutscher Meister geworden. Wir wissen alle, was passiert ist: Lance Armstrong hat ihn in Grund und Boden gefahren, und jetzt sitzt der dicke Ullrich irgendwo in der Schweiz, nimmt Drogen und schmollt. Da sehen Sie, Herr Hoeneß, wohin einen die Realitätsverleugnung bringen kann!

Hirn einschalten: Magath ist ein besserer Trainer als Hitzfeld.

I. Was die Erfolge angeht: In den ersten zwei Jahren hatte Hitzfeld nur einen Pokal-Sieg und zwei Meisterschaften. Magath erreichte zwei Pokalsiege und zwei Meisterschaften.

II. Was das Können angeht: Hitzfeld lädt Starmimosen gern zu “Privatgesprächen”, das alte Ferkel. Magath bringt sogar Luschen zum Laufen. Er ist der bessere Trainer, denn er kann mehr, weiß mehr und ist überhaupt intelligenter als Hitzfeld. Er wäre auch gerade der bessere Mann für diese Saison gewesen, in der die Mannschaft des FCB eben sehr schlecht ist, denn, wie bereits gesagt, Magath ist jemand, der aus einer schlechten Mannschaft eine solide machen kann. Hitzfeld kann gar nichts, außer Werbeverträge abschließen.

III. Was die Bilanz der Trainerleistung dieser Saison angeht:

Bevor Hitzfeld das Training des FCB übernahm, hatte die Mannschaft unter Magath folgende Bilanz:

Bei 19 Spielen: 10 Siege, 4 Remis, 5 Niederlagen; ein Torverhältnis von 32:22 (+10); und 34 Punkte.

Hitzfelds Bilanz, seit er den FCB trainiert, ist dagegen folgende:

Bei 13 Spielen: 6 Siege, 2 Remis, 5 Niederlagen; ein Torverhältnis von 15:16 (-1) ; und 20 Punkte.

Und mit diesem Mann, der unseren schönen FC Bayern zugrunde richtet, wollen Sie die nächste Ära bestreiten, Herr Hoeneß?

Stoppt Hoeneß, stoppt Hitzfeld!

Nie wieder Post an Wagner

Guten Morgen liebe Leser!

Ich muss euch was erzählen: Heute Morgen wache ich mit einem Druckgefühl im Kopf auf. Natürlich denke ich zuerst es kommt von der Katze die auf meinem Kopf schnarcht, aber selbst nachdem ich die Katze artgerecht entferne bleibt da so ein undefinierbarer Alpdruck zurück.

Was war es denn nun?

Lange war es mir nicht klar, aber drei Red Bull später traf es mich:

Meine Rubrik “Post an Wagner” klaut mir wertvolle Zeit!

In anderen Worten: Warum vernachlässige ich meine Elch-Rubrik und schreibe an jemanden, dessen Niedergeschriebenes ich nicht einmal kennen sollte weil, ich als Kommunist darf ja keine BILD lesen! So sehr man auch deutlich wird, so sehr man auch einfache Sprache verwendet, so sehr man auch versucht zu argumentieren… Es hat keinerlei Wirkung! Er hat mir nicht einmal geantwortet!

Ab heute gilt: noch mehr Elche, weniger Spatzen und vor allem: Nie wieder Post an Wagner! Was denkst du, geschätzte Leserschaft?

Soll sein Briefkasten doch vereinsamen! Uli Hoeneß ist sowieso viel besser!

Mit erleuchteten Grüßen,

Euer Doaniel

Nach 3.277 Tagen!

Eines vorweg: Ich gehöre ja zu den eher nüchternen Bloggern und schreibe daher nur über Themen bei denn ich absolut sicher bin, dass die jeden einzelnen meiner geschätzten Leser interessieren. Ich würde z.B. niemals sinnlose Katzenbilder posten nur um den alten Witz mit dem Duden am Leben zu erhalten, oder irgendwelche Gebäude die nicht einmal den gierigsten Immobilienhai interessieren würden. Und schon auf gar keinen Fall würde ich Bilder vom Wetter posten, denn jeder der nach Oben kucken kann weiß wie Wetter nun mal so aussieht.

Kurzum: Im roten Blog geht es ausschließlich um Themen die das Herz bewegen.

Daher natürlich auch mal wieder um Fußball, ich schreibe hier zu oft darüber – das ist mir klar!

Wie ich ja ganz unauffällig hier und da im Blog hier habe durchblicken lassen, bin ich aus Dresden, was ja bekanntlich weit im Osten dieser Merkelschen Republik liegt. So finde ich das auch in Ordnung, doch leider gibt es für eine Fußballseele wie mich in der gesamten Region keinen Verein, dessen Anhänger ich sein könnte. Die meisten verlieren einfach zu oft, bei anderen (namentlich jetzt ausnahmsweise mal nicht genannten) wären nicht die gegnerischen Fans sondern die eigenen ein Problem für mich. Aber ich habe meinen bescheidenen Spitznamen ” der Weitsichtige” ja nicht ohne Grund!

Daher habe ich schon vor langer, langer Zeit mein Herz an den Karlsruher Sport-Club verloren.

Und Eingeweihte wissen es schon: SIE SIND WIEDER DA!

Ja genau! Nach einer Atemberaubenden Saison, stellten die Jungs vom KSC mal eben einen Rekord für die bestehende 2 Liga auf (die ganze Saison auf einem Aufstiegsplatz, “schlechteste” Platzierung: Platz 2 (!) ), veranstalteten Torschützenfestivals mit ihren Gegnern (aktuelle Tordifferenz: 29 ganze Kracher!)und stehen also nun als Aufsteiger fest (Elf wohlverdiente Punkte Abstand auf die restlichen Versager die zurecht in der 2. Liga rumgammeln). Sie können sogar noch unglaubliche 73 Punkte erreichen, das ist um so schöner weil Burghausen sicher absteigt.

Für mich ist das das Ende einer unglaublich schönen Saison, hach war das eine Freude im Fanblock, das Rhythmische “Kaaaaaaarrrrrrrlllllsssrrrrrruuuuuuääääääää!!!!!!!!!” zu grölen, bei der Nennung der gegnerischen Spieler einfach immer “Arschloch” zu brüllen und, ja und wenn ein Tor fällt war ich nicht mehr zu halten und es wurde bis spät in den Nachmittag herein gefeiert. (mit Alcopops!)

Also schließe ich mit einem: DANKE EDE!

www.ksc.de

Nie wieder zweite Liga,

Euer Doaniel

P.S.: Willi Wildpark sieht doch irgendwie auch aus wie ein Elch, oder?

P.S.2: Für alle dies immer noch nicht kapiert haben.