Archiv für die Kategorie ‘Persönliches’

Mein Neuer…

:)

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Ich bin ein Freisinger

Seit heute bin ich offiziell Bürger der Stadt Freising. Mein Hauptwohnsitz in Dresden und mein Nebenwohnsitz in Marzling (Bayern) sind bereits abgemeldet. Damit wird mich Dresden in Zukunft nur noch 2-4 mal im Jahr sehen, wenn ich einen Schlafplatz finde.

Meine neue Wohnung hat 65qm, da ist alleine das Schlafzimmer größer als meine gesamte Wohnung in Dresden. Dachgeschoss, kein Fahrstuhl und ein schöner Blick Richtung Süden. Da gibt es im Sommer sicher wieder ein paar schöne Gewitterfotos. Ach ja, 750€ warm inkl. Stellplatz in der Tiefgarage.

Was das alles kostet… Erst mal Küche einrichten, zum Schlafen ein Klappbett, für das Wohnzimmer ein Sofa, den Rest eher über Ebay Kleinanzeigen: Aus Dresden nehme ich ja außer der Waschmaschine und ungezählten Büchern nichts weiter mit. Der ganze Rest kommt so nach und nach.

Dafür habe ich dann superschnelles Internet per Kabel. Ganz alleine für mich!

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Immer diese Zugfahrten…

Da sitze ich jetzt zwei Stunden in Hof fest, weil die Strecke zwischen Plauen und Hof komplett gesperrt ist, wegen einem, der, wie der Zugbegleiter sagte, nicht mehr leben wollte. Zum Glück habe ich als moderner Internetjunkie einen Laptop und ein Smartphone dabei, welches ich als Hotspot benutzen kann.

Dauert die Reise nach Bayern halt 8 statt 6 Stunden, ich habe ja nur 18 Uhr den nächsten Wohnungsbesichtigungstermin…

Kann man nix machen.

Dafür bin ich letzten Samstag mit einer Freundin in einem alten Hyundai (Ein Benziner!) nach Berlin gefahren. ich selber davon hinterm Steuer ca. 100km Autobahn und dann noch durch Berlin. Anfangs hatte ich echt weiche Knie. Aber hat alles problemlos geklappt und das Auto ist mir nicht ein einziges Mal beim Anfahren verreckt. Es fuhr sich sogar richtig gut, fand ich. Da war ich schon sehr stolz auf mich. Und am Sonntag ging es zurück, wieder 100km Autobahn und in Dresden sogar noch auf einer teilweise festgefahrenen Schneedecke.

Habe ich schon erzählt, das ich eine neue Kamera habe? Der Name enthält eine 7… Dazu aber später mehr.

Führerscheinprüfung…

Praktische Führerscheinprüfung im ersten Anlauf bestanden!!!!!! :)

29 Fahrstunden + 12 Sonderfahrten, Kosten insgesamt: 2500€.

Geschafft!

Fahrschule Kydd

Erlebnisse aus München

Am Mittwoch war ich mal wieder in München.

Schon die Hinfahrt war problematisch. Auf unserem Dorf wollte ich auf dem Bahnsteig eine Singletageskarte (11 Euro) für den gesamten MVV-Bereich ziehen. Jedoch sprang der Fahrkartenautomat aus der Auswahl immer wieder in den Startbildschirm zurück. Man konnte diese Karte also nicht kaufen.

In München auf dem Hauptbahnhof wollte ich den Automaten im Kundenzentrum melden, am 1. Klasse-Schalter wurde ich allerdings harsch zurückgewiesen, ich muss eine Nummer ziehen. Da ich allerdings nicht 10 Minuten warten wollte, bleibt der Automat also ungemeldet. Der Person hinter dem Schalter war das egal.

Na zumindest hatte ich leichte Leselektüre dabei.

Das eigentliche Ziel in München war die Schufa, um mal herauszubekommen, was die über mich gespeichert haben. Eine Auskunft pro Jahr muss ja kostenlos gemacht werden.1 Ich habe sie in der Eisenheimer Straße 61 dank Smartphonenavigation auch schnell gefunden. Vor dem Ziel gab es aber noch eine Hürde zu bewältigen, der Fahrstuhl war defekt. Aber da bekam ich einen tollen Tipp:

Am Ziel angekommen: Bätsch! Die ganzen Adressen, die man im Internet findet, kann man vergessen. Es gibt die Fiale nicht mehr. Dafür wird man an einen Kreditanbieter in München verwiesen. Ich habe den besucht, aber der konnte mit für die kostenlose Selbstauskunft nur ein Formular in die Hand drücken. Na da hätte ich auch drauf verzichten können.

Also bin ich ein bisschen in München herumspaziert und habe die wichtigsten Läden der Stadt besucht.

Auf dem Marienplatz war 12 Uhr gerade das Glockenspiel des Rathausturms zu sehen. Interessant, dass es anscheinend inzwischen modern ist, mit einem Tablet2 zu fotografieren… Na ja, jeder wie es ihm/ihr gefällt.

Anschließend war ich im Kino und habe mir “Das Bourne Vermächtnis” angeschaut. Waren aber eher langweilige 2 Stunden.

  1. Sorry für der holprige Deutsch []
  2. Nein, nicht nur iPads, u.a. habe ich eines von Asus gesehen! []

Meine Kritiker

Ich möchte Euch heute mal eine wahrscheinlich provokante Äußerung von mir vorstellen. Ihr dürft gerne Eure Meinung dazu sagen.

Ich muss mich hauptsächlich mit zwei Arten von Kritikern rumschlagen.

Da wären auf der einen Seite die, die meiner Meinung nichts abgewinnen können, mir aber erklären, wie ich mich mit meiner Meinung zu verhalten habe. „Du als Kommunist…“ Diese Personen sind für mich und mein Handeln nicht weiter relevant, ich erwarte nichts Konstruktives von ihnen.

Schwieriger sind aber die Kritiker aus den eigenen Reihen, die in verwanztem Schlabberlock in den Bioladen gehen um aller Welt zu zeigen, wie alternativ sie sind und mir erklären, auf was ich alles verzichten muss, um politisch korrekt zu sein. Daheim aber an ihrem 2000 Euro iMac (Weil ist ja alternativ zum bösen Microsoft!) das nächste Flugblatt gegen die Globalisierung entwerfen, während aus der sündhaft teuren Sony-Stereoanlage die Musik Eingeborener aus dem Amazonas ertönt. Mit Bassverstärker! Es darf nur keiner wissen, denn das könnte ja peinlich sein. Die nächste Aktion kann man ja auch in der verrauchten Kneipe bei einem Bier besprechen.

Die wenigsten scheinen zu verstehen, das sich sozial zu engagieren nicht bedeutet, auf die schönen Dinge im Leben zu verzichten, sondern dafür zu kämpfen, dass allen Menschen diese schönen Dinge zugänglich sind. Fortschritt bedeutet nicht, im Gestern gefangen zu sein.

Vor 10 Jahren: Hochwasser 2002

Heute bringe ich noch mal einen Artikel, den ich so schon 2007 veröffentlicht habe. Das Hochwasser von 2002 in Dresden und weiteren Orten nördlich des Erzgebirge. Die Elbeflut kam erst ein paar Tage später an, die größere Katastrophe war für Dresden vor allem die über die Ufer getretene Weißeritz.

Was damals meterologisch geschah beschreibt ein Artikel bei wetter.com.

Es war der 13. August 2002. Ich kam morgens von der letzten Nachtschicht und habe bis Mittags geschlafen, als es plötzlich heftig an meiner Tür klopfte. Ich finde es ja lästig, wenn Leute nicht die Klingel benutzen aber ein Blick zum nicht funktioniernden Radiowecker klärte zumindest das. Ach, Stromausfall. Na vielleicht wieder mal eine Bombe auf einer der umliegenden Baustellen gefunden und jetzt holt die Polizei wieder jeden einzeln aus der Wohnung. Alles schon erlebt.

Schlaftrunken öffnete ich, doch einer meiner Hausmitbewohner stand vor der Tür: “Wir müssen hier raus!” Ich: “Wassn los?” Er meinte, ich solle mal aus dem Fenster schauen. Ich also raus auf dem Balkon, und was soll ich sagen… Ich bin nicht leicht aus der Fassung zu bringen aber da klappte mit die Kinnlade wortwörtlich runter. Die Straßen und Wiesen waren alle weg und ich sah nur noch braunen Wasser.

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Da war ich baff. Ich vermutete erst, da ist vielleicht irgendwo eine Hauptwasserleitung geplatzt oder das hat es durch eine Gully gedrückt. Aber solche Mengen! Ich telefonierte mit meinem Vater, der wohnt in Dresden-Leuben, bei dem lief schon die Nacht zuvor alles voll. (Als ich morgens halb Sieben von der Nachtschicht kam, war bei uns noch alles trocken.) Mein Vater klärte mich dann auch darüber auf, dass das alles aus dem Gebirge kam. Das war hier am Hauptbahnhof trotzdem schwer nachzuvollziehen, weil da hinter Südhöhe noch ein Tal kommt. Später habe ich dann erfahren, dass die Wassermassen aus der ca. 2 Kilometer entfernten Weißeritz direkt durch den Bahnhof ins Stadtinnere geflosssen sind. Man kann sich ja vieles vorstellen, aber das die Teile der Stadt derart geflutet werden könnte, das glaubten wohl die Allerwenigsten. Oder wie mein Vater sagte: “Man denkt ja, dass das von der Elbe mal kommen könnte, aber aus der anderen Richtung…”

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Ich bin dann in kurzen Hosen durch das mehr als knietiefe Wasser bis zum Kino “Kristallpalast” gewatet, dort bekam ich das erste mal trockenen Boden unter die Füße. In einem reisenden Strom floss das Wasser von der St. Petersburger Straße in die Tiefgarage am Kino. In der Stadt herrschte ein Chaos, besonders am Postplatz. Ab Zwinger Richtung Bahnhof Mitte stand das Wasser ja auch. Straßenbahnen fuhren im elb-südlichen Stadtteil gar keine mehr, dafür jede Menge Ersatzbusse. An der Stelle muss man sagen, alleine was die Verkehrsbetriebe da geleistet war enorm. Das ganze war eine Stimmung, wie man sie sonst nur aus Katahstrophenfilmen kannte. Berechtigterweise, denn das war ja wirklich eine Katastrophe.

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Ich lief schließlich bis auf die Neustädter Seite rüber, wo ich mir eine Taschenlampe und ein batteriebetriebenes Radio besorgen konnte. Abends war es besonders gespenstig. Absolut duster. In der ganzen Innenstadt um die Prager Straße herum war der Strom weg. So dunkel habe ich diese Gegend noch nie gesehen. Nur in der Ferne, aus Richtung Westen, hörte man die ganze Zeit die Hubschrauber, die die Krankenhäuser evakuierten.

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Am nächsten Morgen war das Wasser im Gebiet um den Hauptbahnhof wieder abgeflossen doch eine dicke Schlammschicht bedeckte die Straßen. Alle Keller standen bis obenhin voll. Es dauerte eine Woche, bis wir wieder Strom hatten und Wochen, bis auch die Tunnel und Tiefgaragen leergepumpt waren. Noch Monate später brummten die Trockengeräte in den Kellern der Häuser.

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Die Elbeflut die in den nächsten Tagen folgte, betraf meine Wohngegend nicht mehr. Trotzdem gingen auch diese Tage nicht an mir vorbei. Als der Fluß immer weiter anstieg und letzlich unglaubliche nie für möglich gehaltene 9,42 Meter erreichte, musste ich darum bangen, von der Arbeit im nordlichen Dresden über die Brücken überhaupt wieder heimzukommen. Man sah ständig Kolonnen von Krankenwagen, das THW in seinen blauen Autos und Hubschrauber. Wo es mir möglich war in meiner Freizeit half ich beim Sandsäche vollschaufeln mit.

Heute sind die Schäden alle weitgehenst beseitigt. Der Bahnhof ist einer der schönsten im Land geworden.


Die Fotos stammen von einem meiner Hausmitbewohner und dürfen nicht weiter kopiert werden.

Wie das Leben so spielt…

Früher hatte ich hier 7 Blogeinträge am Tag. Heute gibt es manchmal aller 7 Tage noch einen Eintrag.

Was läuft da schief?

Eigentlich gar nichts. Ich lebe ganz normal. In letzter Zeit hatte ich wenige Urlaubstage und Freischichten, da ich ja ab Mai übernommen wurde und damit erst mal alle Urlaubsplanungen passé waren. Aber auch in der Woche Urlaub Ende Juni habe ich nichts gebloggt. Außerdem habe ich mich im Juni viel mit dem Sammeln von alten Kameras beschäftigt.

Außerdem habe ich mit der Fahrschule begonnen. Die ersten 6 Theoriestunden sind geschafft. Nächste Woche geht dann parallel dazu die Praxis los. Natürlich erst mal auf dem Übungsplatz. Ich fange ja bei Null an. Fahrrad fahren mag man mir nicht anrechnen. ;)

Und dann habe ich auch noch neues Spielzeug: Ein MacBook Unibody Alu 13″ Late 2008, den gab es günstig1 bei Ebay und ich habe den noch ein wenig gepimpt. So mit mehr RAM und SSD. Da ich mir ey einen neuen Laptop zulegen und Mac probieren wollte, passte das ja gut zusammen. Ach ja, ein iPad habe ich jetzt auch. Schon a bissel länger ein iPhone 3GS und seit mehreren Jahren einen iPod 5G Nano. Ja ja, ich könnt glatt als Applejünger durchgehen. ;)

Tja ansonsten schaue ich auch viele Filme, natürlich nur noch auf Bluray. Dafür habe ich dann aber einen Windows-PC mit extra großen Monitor. Als letztes gleich zweimal “O Brother, Where Art Thou?”. Der ist aber auch genial. :)

Ja, der Redneck2 da ist wirklich George Clooney. :)

Und so geht mein Leben seinen Gang. Das Einzige was mich stört3 ist, dass meine politische Tätigkeit derzeit fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Ich mache echt gar nichts mehr. Irgendwie muss ich das mal ändern. Blöderweise trifft sich hier die DKP immer zu Zeiten, wo ich mich frage, arbeiten die auch mal? :cool: Ok, da ich als Schichtarbeiter auch am Wochenende arbeite, kann ich da wohl nicht meckern.

Und nun schaut mal, wie wahnsinnig kreativ ich bin!

  1. Was bei sowas halt als günstig zählt… []
  2. Die französische Synchronisation ignorieren wir einfach mal! []
  3. Abgesehen davon, dass ich immer noch Single bin, aber da muss ich was anderes ändern. []

Vegetarisch essen

Ich habe ja bekanntlich vor einiger Zeit angefangen, mich nur noch vegetarisch zu ernähren. Nicht vegan, also sind durchaus noch tierische Produkte wie Ei oder Milch dabei, aber ohne Fleisch, Wurst, Fisch, Speck u.ä.. Angefangen habe ich damit aus einer Laune heraus. Es ging mir dabei nicht um Tierschutz sondern einfach darum, was Neues auszuprobieren.

Ich stellte es mir zu Anfang schwieriger vor, als es letztlich war und ist. Auf meine geliebte Pizza Hawaii (Mit Schinken) oder Broiler (Hendl, Huhn) zu verzichten lies mir manchmal noch das Wasser im Munde zusammen laufen, aber es ging. Es war auch so, das manchmal noch ein Stückchen Fleisch oder Wurst auf meinem Teller landete. Aber das verlief sich.

In Bayern wohnend ist es sicher auch von Vorteil, das sowohl ALDI SÜD als auch Kaufland hier ein recht umfangreiches Angebot vegetarischer Kost im Angebot haben. Auch in der Kantine meiner Arbeitsstätte gibt es immer mittags eine vegetarische Mahlzeit. Ok, da sind halt oft Nudeln dabei, aber wenn es schmeckt. Bei Pizza kann man im Supermarkt auf lecker Alternativen mit Käse und Spinat zurückgreifen, und Kuchen geht sowieso immer. Wie gesagt, vegetarisch, nicht vegan. Letzteres würde es wohl wesentlich schwieriger machen. Eine Freundin hat mir davon erzählt. Man muss sich sein Essen immer zu Hause vorbereiten, denn unterwegs außer Obst und Gemüse veganes Essen zu bekommen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Was mich bei manchen Veganern irritiert, ist der Umstand, dass es z.B. vegane Entenbrust gibt. Das habe ich tatsächlich in einem veganen Restaurant in Berlin gesehen. Ich meine, wenn ich aus Überzeugung keine Tiere esse, dann brauche ich doch auch nicht so zu tun. Aber sei es drum.

Über das Internet lassen sich auch einige leckere Sachen bestellen. Z.B. bei alles-vegetarisch.de, wo ich inzwischen meinem zweiten „Großeinkauf“ getätigt habe. Es ist zwar etwas teurer als im Laden und die Versandkosten kommen dazu, aber das hält sich in Grenzen. Übrigens sind die Lebensmittel dort alle vegan.

Abgenommen habe ich davon übrigens nicht. Aber ansonsten keinerlei gesundheitlichen Nachteile verspürt. Im Gegenteil, ich habe sogar den Eindruck, das seit dem meine Erkältungen weniger und schwächer geworden sind. Aber das ist nur meine ganz persönliche Feststellung.

Fazit: Mit ein wenig Willen kann man sich problemlos vegetarisch ernähren. Ich werde es weiter tun.

(Die Grafik ist geklaut!)

Soziale Netzwerke

Hier ein kleines Update meiner Umtriebe in sozialen Netzwerken. (Die, die soziale Netzwerke für Unsinn, Zeitverschwendung und Sichnackichmachen halten, können diesen Artikel einfach mal ignorieren.)

Facebook:

Bekannt unter meinem üblichen Namen, wie er auch seit einer Weile hier wieder im Impressum steht.

Google +:

Genauso unter meinem realen Namen.

Diaspora:

https://joindiaspora.com/u/woschod oder woschod@joindiaspora.com

Hä, was issn Diaspora? Na guggst Du da.

Tja, und derzeit mal überall das selbe Profilbild.