Es ist nur Schnee.
Hier mal ein paar Bilder vom / mit dem neuen.
Das rote BlogSozialismus 2.0 (beta)
Ein (fiktiver) Bericht aus der weißen Hölle
Was war das für ein Schneechaos gestern und heute in Sachsen und anderen Teilen Deutschlands. Mitten im Winter! Wer konnte mit sowas rechnen? Zum Glück war wenigstens unsere Regierung jederzeit Herr der Lage. Angela Merkel äußerte sich bereits am Freitagabend in einer Regierungserklärung: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Heute stehen wir an einem Scheidepunkt für unser Land. Im Angesicht mit dem weißen Tod, in Furcht vor den Stunden, die kommen werden, sage ich: Heute kenne ich keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche.“
Wolfgang Schäuble, ehemaliger Innenminister, jetzt Finanzminister in Deutschland, äußerte sich in einem Telefoninterview mit dem Nachrichtensender n-tv: „Ich mache mir große Sorgen um meine Verdienste für Deutschland. Wenn es so stark schneit, besteht Gefahr, dass die Überwachungskamera nicht mehr funktionieren. Wie können wir so unseren Kampf gegen den internationalen Terrorismus intensivieren?“
Ebenfalls bei n-tv sagte Christina Köhler, Bundesfamilienministerin: „Die Bundesregierung rechnet bereits jetzt mit einer kurzen, aber kräftigen Geburtenzunahme in neun Monaten, besonders in den neuen Bundesländern.“
Am schlimmsten traf es Sachsen. Bereits am frühen Freitagabend vermeldete Spiegel Online in seinem Liveticker: „18:56 – Die ersten Schneeflocken fallen. Die Bundeswehr wird in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.“
Unser Reporter Josef A. Preiselbauer (Der Preiselsepp) war in Sachsen unterwegs und schaute dem Volk aufs Maul. Hier einige Stimmern der aufgebrachten Volksmassen:
Sandro D., 21, Angestellter eines Supermarktes in Dresden: „So etwas habe ich noch nicht erlebt. Bereits um Sechs standen die ersten Kunden vor der Tür. Fünf Minuten nach der Öffnung unseres Geschäftes prügelten sich die Menschen um die letzte Schachtel Streichhölzer.“
Ursula T., 35, Büroangestellte aus Radeberg: „Wir haben uns extra Lebensmittel eingefroren. Unsere größte Angst war, das der Strom ausfällt und unsere Tiefkühltruhen nicht mehr funktionieren.“
Dieter F., 24, Arbeitsloser aus Bischofswerda: „Das totale Chaos, soviel Schnee, schlimmer als damals in Stalingrad.“
Jens A., 16, Hauptschüler aus Dresden-Gorbitz: „Ey Alda, voll krass ey, wir haben voll konkret brutalen Schneemann gebaut Alda, ich schwör!“
Gertrude F., 53, Hausfrau aus Görlitz:„Wir hatten Angst, dass wir das nicht überleben. Bereits am Abend waren 2 Zentimeter Schnee gefallen.“
Lutz P., 42, Polizeibeamter aus Freiberg: „Waaaahnsinn! Ich sag nur: Waaahnsinnnnn!!! Wir waren im Dauereinsatz. Meine Kollegen haben mich mindestens dreimal rausgeschickt, um ihre Autos von den Schneemassen zu befreien.“
Alfred Hechtmüller, 62, Unternehmer aus Kamenz: „Die Mitarbeiter meines Autohauses sind heute Morgen nicht zur Arbeit gekommen. Das werde ich mir nicht bieten lassen und Gott verklagen.“
Paul W., 36, Arbeiter aus Freising, zu Besuch in Dresden: „Warum hat uns niemand gewarnt? Nicht mal die BILD-Zeitung ist gekommen.“
Und die Meteorologen? Schliefen sie die ganze Zeit? Wir fragten bei einem direkt nach. Frank A., 37, Meteorologe in Berlin: „Ich habe es ja schon immer gewusst! Aber auf mich wollte ja wieder niemand hören.“
Man kann sich bei wetter.com für das so genannte Profiwetter anmelden. Für nur 5,70 Euro im Monat. Dafür bekommt man unter Anderem das:
Vorteile des Profiwetters:
- noch schneller
- gänzlich ohne Werbung
- erweiterte Wetterkarten
- Satbilder 1-stündig
- Regenradar-Prognose
“Gänzlich ohne Werbung” finde ich besonders interessant, ist die Seite doch wirklich sehr mit Werbung überlastet. Das ist ja an sich ok, irgendwo muss das Geld ja herkommen.
Verarscht fühle ich mich aber, wenn ich mich nur anmelden kann, wenn ich mein Häkchen bei:
Ja, ich bin einverstanden, dass meine persönlichen Daten wie in der besonderen Datenschutzbestimmung umschrieben genutzt werden, um mich z.B. per eMail über für mich interessante Angebote zu informieren.
In den besonderen Datenschutzbestimmungen steht dann:
Wir möchten Sie über für Sie interessante Dienste (Games, Gewinnspiele, Community, Club, Shop etc.) und Angebote von Unternehmen der ProSiebenSat.1-Group informieren. Darüber hinaus kooperieren wir mit Partnern (Kooperationspartner) aus verschiedensten Bereichen, um Ihnen interessante und nach Möglichkeit speziell auf Sie zugeschnittene Angebote von diesen (z. B. reduzierte Konzerttickets, attraktive Gewinnspiele, Treffen mit Stars, spezielle Einkaufsvorteile und vieles mehr) unterbreiten zu können.
U.s.w.u.s.f. Blabla!
Und dafür soll ich monatlich noch Geld bezahlen? Damit ich statt Werbung auf der Seite zu sehen, mit noch mehr Werbung zugespammt werde? Nein Danke!
Nachdem ich die Fenster geputzt habe, ist der Ausblick zwar klarer, aber nicht unbedingt schöner.
Ich bin eben mit dem Rad zur Nachtschicht gefahren. Knapp 4 Kilometer.
Es hatte geregnet wie Sau.
Ich hatte einen Kapuzenpullover an und ein Palituch um.
Und eine Winterjacke an.
Es sind aktuell 13 Grad.
Das prangere ich an!
Ich wohne hier in Bayern ja ganz nah am Flughafen. Luflinie von meinem Balkon zur Start- und Landebahn Nord: weniger als 5 Kilometer. Trotzdem habe ich das Glück, so zu wohnen, dass die startenden Flugzeuge im Bogen um diese kleine Örtlichkeit hier herumfliegen.
Meistens.
Manchmal höre und sehe ich sie auch direkt über uns. Das ist dann ein untrügliches Zeichen dafür, dass irgendwo in der Nähe ein Unwetter tobt.
Das sieht dann so aus:
Heute konnte ich einer schönen Cumulonimbus-Wolke beim wachsen zuschauen. Dabei handelt es sich um eine Gewitterwolke, die regelrecht in die Höhe schießt. Spätestens wenn sie die Tropopause in ca. 10-12 km erreicht, kann sie nicht mehr wachsen und geht in die Breite. Dabei entsteht die typische Ambossform.
Das ganze geschah in recht kurzer Zeit und sah live noch faszinierender als auf den Fotos aus.
20:43 Uhr
20:51 Uhr
20:52 Uhr
20:58 Uhr
21:10 Uhr
Hier noch ein Detail:
Das Ganze gewann noch dadurch an Schönheit, dass die Sonne schon sehr tief stand und die Wolke von der Seite her anstrahlte.
Für alle Katastrophengeilen gibt es hier ein paar Fotos vom aktuellen Hochwasser in der Isar.
Das ist natürlich noch keine Katastrope, der Pegel in Marzling (bei Freising) stand bei 300 cm. Das ist zwar Meldestufe 2, aber noch nichts Ernsthaftes.
Hier gibt es den Pegel aktuell.
Blick von der Brücke über der Isar bei Marzling:
Blick in Freising in die Isar: Read the rest of this entry »
Ich habe privat eine Beschwerde bekommen, ich würde immer nur Spinnen und so ein Getier fotografieren.
Also gibt es heute keine Spinnen, sondern Natur pur und Getier. (Was soll ich sagen, das läuft nicht so schnell weg.)
Samstag Vormittag habe ich Rasen gemäht. Aus Protest gegen diesen Eingriff in die Natur habe ich aber ein kleines Fleckchen mit Blumen stehen lassen.
Noch ein paar Blumenbilder:
Samstag Abend gab es dann das erste Blitzfoto des Jahres. Leider zog das Gewitter weit nördlich vorbei.
Sonntag Vormittag wollte ich diesen Mount Everest besteigen.
Das war allerdings eher ein Mount Baggersee, ein ca. 10 Meter hoher Sand- und Kiesberg. Hochgekraxelt bin ich da nicht, ich bin ja nicht blöd!
Im Baggersee gab es grünes Wasser…
… und einiges an Getier.
Mehr Bilder vom See gibt es unter bilder.woschod.de.
Abends war ich nochmal mit zwei Mitbewohnern am See, was wir für allerlei Albernheiten nutzen.
In der Nacht zog schließlich wieder ein Gewitter vorbei. Diesmal bin ich auf den Berg hoch, um mehr zu sehen. Ja, ich weiß, eine prima Idee bei Gewitter. Aber das war weit weg. Auf jeden Fall kann man sagen, das sich eine Weitwinkellinse (12 mm) sehr praktisch für solche Aufnahmen macht.
Das wars für heute. Was für Fotos möchtet ihr beim nächsten Mal sehen?
Was soll man bei so schönen Wetter machen, wenn man erst am Nachmittag arbeiten mussen? Klar, man setzt sich mit seinen Kumpels bei über 15 Grad im Schatten auf der Terrasse in die Sonne!
Übrigens, ich bin nicht schizophren!1