Zitate
München Fußgängerzone am Rathaus:
Diese Passage dient als Flucht und Rettungsweg.
Sie ist unbedingt freizuhalten.
Der Aufenthalt zum Anbieten von Waren, zum
Musizieren, Herumsitzen und Herumliegen ist verboten
und wird als Hausfriedensbruch verfolgt.
(Siehe auch §6 der Altstadtfußgängerbereichssatzung)
Dr. Hans-Peter Uhl, CSU:
Es wäre schlimm, wenn unser Land am Schluss regiert werden würde von Piraten und Chaoten, äh, aus dem Computerclub. Es wird regiert von Sicherheitsbeamten, die dem Recht und dem Gesetz verpflichtet sind.
Helge Schneider – Doc Snyder:
Scheiss ihm in die Stiefel!
Scheiss ihm randvoll kaputt!
Hol alles aus deinen Schläuchen!
Lass alles fahren!
Und noch eins geb ich dir mit auf den Weg: Putz dir nachher den Popo schön ab!
Nun los – jezz wird’s geil!
Oscar Wilde:
Andere Menschen sind schrecklich. In guter Gesellschaft ist man nur, wenn man alleine ist.
Aus Leon der Profi:
Und hör auf, immer OK zu sagen! – ok
Aus “Bladerunner”, der Film:
Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkeln, nahe dem Tannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen. … Zeit zu sterben.
Aus Family Guy:
Chris Griffin bei den Eingeborenen: „Chris, man kann deine Genitalien sehen!“ – „Was? Huch!“ – „Haha, man kann doch bei uns allen die Genitalien sehen.“ – „Oh, das ist lustig, fast wie in meiner Bibelgruppe. Nur das wir uns da auch anfassen.“
Dagobert Duck:
Die Geschäfte gehen gut. Ich lad’ Donald ins Kino ein. Vorausgesetzt, dass er selber zahlt!
Stanislaw Lem „Erg Selbsterreg überwindet den Bleichling“:
Der mächtige König Schlagenot schwärmte für Kuriositäten. Er verbrachte sein Leben damit, sie zu horten, und vergaß über ihnen oftmals wichtige Staatsgeschäfte. Er hatte eine Uhrensammlung, darin gab es sogar tanzende Uhren, Uhren aus Morgenröte und Uhren aus Wölkchen. Er hatte auch ausgestopfte Mißgeschöpfe aus den fernsten Bereichen des Weltalles, und in einem eigenen Saal stand unter einem Glassturz das allerseltenste Wesen namens Homus Antrobus, wunderlich bleich, zweibeinig und sogar mit Augen: die waren freilich leer. Da ließ ihnen der König zwei Rubine gar lieblich einsetzen, auf dass der Homus mit roten Blicken schaue. In Rauschlaune bat Schlagenot gern seine liebsten Gäste in diesen Saal und zeigte ihnen das Scheusal.
Faun:
Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal schoen und mutig zu sehen. Vielleicht ist alles Schreckliche im Grunde das Hilflose, das nur von uns Hilfe will.
Stanislaw Lem in “Mein Leben”, 1983:
Ich glaube nämlich nicht, daß die Menschheit ein für immer hoffnungsloser und unheilbarer Fall ist.
Stanislaw Lem:
Das Bild dessen, was Menschen Menschen antun, um sie zu peinigen, zu erniedrigen, zu vernichten, sie in krankem und gesundem Zustand auszubeuten, in ihrem Alter, ihrer Kindheit, ihrem Siechtum, und zwar ununterbrochen, in jeder einzelnen Minute – dieses Bild kann selbst dem eingefleischtesten Menschenfeind den Atem rauben, der glaubte, keine menschliche Niedertracht sei ihm fremd.
RF/MLPD:
Die Stellung zum Vermächtnis Willi Dickhuts ist der Prüfstein für den Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise!
Goethe:
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.
Gefunden auf Indymedia:
Das das, was im manierlicher Weise den Inhalt um anti-sexistische Freiräume die theoretische Auseinandersetzung des Themenfeldes um Anarchismus im Kapitalismus hat scheitern lassen, ist wohl die nicht vorhandene Selbstreflektion der Heterosexualität im urbanen Raum von Massenkonsumption und ‘Verrat’ des elterlichen Haushalts…….Sprache in Pathologismen werden zum ‘Trauma’ und nackte Menschen zur Bedrohung! Doch auch die Position des Betrachters hatte im Feld um queer-feministischen Post_porn immer einen fest definierten Standpunkt und damit ein fest bestimmtes Verhältnis zwischen dem Kunstwerk und jeder Art seiner Betrachtung. Die (…) übliche Rezeptionstrategie beschreibt diese Rezeption um Nacktheit und imaginäre Penetration als ein Akt des „Check and Go“: Die Betrachter tasten ein Bild einige Sekunden mit Blicken in identifikatorischtaxonomischer Absicht ab, quasi als Erkennungspiel vor dem Hintergrund des eingebrachten Wissens, um sich dann der Beschriftung zu nähern und Auflösung des „Rätsels“ oder eine Bestätigung ihres Eindrucks zu suchen. Die durchschnittliche Betrachtungszeit des einzelnen Werkes beträgt ca. 10 Sekunden, wobei es unter Einfluss des „Halo-Kreis “ des vorangegangenen rezipiert wird. So kommt es zu der fürs Pornografische typischen „Serien-Rezeption“ in patriarchalen Freiräumen und des adaptiven Freiraums. Grundsätzlich herrscht (…) die Motivation, sich durch das Zwiegespräch mit den Objekten auf den neueste Stand zu bringen, um weiterhin im Bilde zu sein. Der grundlegende Gestus des Post-Porns ist also die Auseinandersetzung und Beschäftigung mit den Werken – im Gegensatz zum Kino also eine aktive und dialogische Ausgangssituation. Durch den Einzug der Installation in diesen Kontext wurden die rituellen Rezeptionsstrategien (…) noch zusätzlich flexibilisiert.




